Teschenmoschel 24-Stunden-Spendenaktion: Wichtigstes Ziel ist erreicht

Und los geht’s: Start und Ziel war in Teschenmoschel.
Und los geht’s: Start und Ziel war in Teschenmoschel.

Ein stolzes Ergebnis hat der 24-Stunden-Spendenlauf der Kirchengemeinden Zur Alten Welt und Dielkirchen-Ransweiler am Wochenende mit dem Fahrrad eingefahren. Mehr als 140 Personen waren auf der Strecke. Zudem gab es neue Rekorde.

„Mit Rad und Tat“ war Spendenlauf überschrieben, bei dem Radler über 24 Stunden auf einer 15 Kilometer langen Strecke Geld für die Kirchen im Beritt von Pfarrer Sebastian Best und seiner Ehefrau Anja Best erstrampeln konnten. Wie Best am Montag berichtete, kamen für die acht Kirchen rund 6500 Euro zusammen. Radler unterschiedlichen Alters nahmen teil – vom Kind über den ambitionierten Hobby-Rennfahrer bis hin zur aktiven Seniorin. Auch eine Laufstrecke über 3,5 Kilometer rund um Teschenmoschel sei gut angenommen worden.

„Es ist uns gelungen, rund um die Uhr mindestens zwei Fahrende auf der Strecke Runden drehen zu lassen“, berichtet Best. Und zwar auch während der gesamten Nacht. Insgesamt seien mit unterschiedlichen Radtypen 410 Runden gedreht worden, was einer Kilometerzahl von 6150 entspricht. Im vergangenen Jahr waren 125 Teilnehmer auf 274 Runden unterwegs. E-Bikes, Mountainbikes, Renn- oder Klappräder und ein E-Tandem hat der Pfarrer unter anderem gesichtet. Zudem sei ein historisches Fahrrad vom Anfang des 20. Jahrhunderts auf die Strecke gegangen.

Spitzenreiter legt 420 Kilometer zurück

Mit von der Partie war auch in diesem Jahr wieder der Spitzenreiter von 2022. „Er erhöhte auf 28 Runden, also 420 Kilometer“, berichtet der Pfarrer. Fünf weitere Fahrer legten Distanzen von 200 Kilometern zurück. Sebastian Best konnte sein geplantes Ziel von zehn Runden erreichen, eine Runde sogar in Begleitung vom Nachwuchs im Rennanhänger. Ohne die große Unterstützung des Radsportbezirks Nordpfalz, des Radsportvereins RV Falke Donnersberg Göllheim, der Ortsgemeinden Teschenmoschel und Ransweiler und rund 50 Ehrenamtlichen wäre die Aktion nicht möglich gewesen, betont Best dankbar. Ein Besuch stattete auch der Radsportverein Mehlingen ab, der mit 13 Teilnehmern vorbeischaute.

Die weiteste Anreise hatte per Zug und Fahrrad ein junges Paar aus Luxemburg unternommen, das von der Aktion erfahren hatte. Die beiden haben nach dem Studienabschluss eine vier Monate lange Tour mit dem Rad durch Marokko absolviert und sind daher topfit: „Der Luxemburger hat mit 17 Stunden am Stück die längste Zeit im Sattel verbracht“, berichtet Best. Seine Strecke habe 405 Kilometer betragen – mit reiner Muskelkraft.

Vier Landräte und ein Dekan

Sportlich zeigten sich auch die vier Landräte vom Donnersberg, aus Kaiserslautern, Kusel und Bad Kreuznach sowie der Dekan des Kirchenbezirks An Alsenz und Lauter, Matthias Schwarz. Bei einer gemeinsamen Runde mit weiteren Vertretern der Kommunalpolitik führten Pfarrer Best und der Lauterer Landrat Ralf Leßmeister zunächst das Feld an. Rund 120 Zuschauer säumten die Aktion, bei der das wichtigste Ziel, eine Verbindung zwischen Generationen, Ortsgemeinden, Vereinen und Kirchengemeinden zu schaffen, mit viel Spaß und Engagement erreicht worden sei, freut sich das Pfarrerehepaar.

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