Bad Dürkheim Kreis und quer: Raubüberfall: Verkäuferin mit Messer bedroht

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Ein bislang unbekannter Mann hat gestern Nachmittag eine Bäckerei in der Freinsheimer Hauptstraße überfallen. Der junge Täter – er soll maximal 18 Jahre alt sein – war gegen 14.20 Uhr in den Laden gekommen. Er bedrohte die 40-jährige Verkäuferin nach Polizeiangaben mit einem „größeren Messer“ und ließ sich von ihr die Kasse öffnen. Die Frau wurde dabei glücklicherweise nicht verletzt. Der Täter erbeutete auf diese Weise 150 Euro und flüchtete zu Fuß Richtung Altstadt. Der junge Mann soll etwa 1,80 Meter groß gewesen sein. Sein Teint wird als „dunkel“ beschrieben, er trug ein dunkelblaues Base-Cap, einen ebenso gefärbten Schal , Jeans und eine dunkelblaue oder dunkelgrüne Regenjacke. Er sprach hochdeutsch ohne Akzent. Er wird weiter gesucht. Die Dürkheimer Polizei bittet um Hinweise unter 06322 963 0. (rhp) Ein Gütetermin vor dem Zweibrücker Arbeitsgericht, bei dem der ehemalige Verwaltungsleiter des Evangelischen Krankenhauses auf seinen Arbeitgeber traf, verlief gestern ohne Erfolg. Im Dezember soll nun ein Urteil fallen. Wie berichtet, hatte Ralph Pleier eine Kündigungsschutzklage eingereicht, nachdem ihm sein Arbeitgeber, der Landesverein für Innere Mission (LVIM) gekündigt hatte. Der LVIM-Mitarbeiter war zunächst Verwaltungschef im Dürkheimer Krankenhaus, musste dann aber in die Westpfalz wechseln. Bei der Verhandlung im Zweibrücker Schloss prallten gestern zwei extrem unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Auf der einen Seite stand Pleier, der nach eigenem Bekunden gerne wieder für den LVIM arbeiten will. Ganz anders beurteilte Christoph Bendick die Lage. Er ist als Bereichsleiter für die beiden LVIM-Krankenhäuser in Zweibrücken und Bad Dürkheim verantwortlich. Er ging mit Pleier hart ins Gericht, bezeichnete das Vertrauensverhältnis als „grundlegend gestört“. Pleier sei schlichtweg nicht teamfähig. Der entgegnete, dass man mit ihm reden könne und sich die Sache wieder bereinigen lasse. Richterin Schmidtgen-Ittenbach versuchte mehrfach die beiden Parteien zu einem Kompromiss zu bewegen, aber es gelang ihr nicht. Bis Dezember soll der LVIM nun darlegen, warum aus seiner Sicht die Kündigung Pleiers rechtmäßig war. Eine wesentliche Rolle wird dabei auch spielen, ob die Mitarbeitervertretung in das Kündigungsverfahren ordnungsgemäß eingebunden war. Dazu gibt es nach Informationen der RHEINPFALZ unterschiedliche Sichtweisen. Außerdem wird beim nächsten Termin auch der Vorwurf des Geheimnisverrats durch Pleier Teil der Verhandlung sein. Wie berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft, weil Pleier Geschäftsgeheimnisse an eine Zeitung – nicht die RHEINPFALZ – verraten haben soll. (gana) Erst hatte er einen Unfall gebaut, dann wurde er handgreiflich: Am Donnerstagmorgen ist ein 49-jähriger Audifahrer in der Seebacherstraße auf den Hyundai einer 40-Jährigen gefahren. Von der Frau angesprochen, stritt er ab, dass es zu einem Unfall gekommen sei und weigerte sich trotz mehrfacher Aufforderung durch die Frau, seine Personalien anzugeben. Letztendlich versuchte er mit seinem Audi von der Unfallstelle wegzufahren. Dies konnte die Frau verhindern, indem sie den Fahrzeugschlüssel aus dem Zündschloss des Audis zog. Der Mann schlug sie dann mit der flachen Hand auf die Wange. Die unmittelbar danach eintreffenden Polizisten ordneten eine Blutprobe bei dem augenscheinlich alkoholisierten Mann an. Einen Atemalkoholtest hatte dieser abgelehnt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Bei dem Unfall war ein Schaden von circa 1000 Euro entstanden. (rhp)

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