Bad Dürkheim Kreis und quer: Altglasentsorgung ab 2016: Womöglich am Container

Ab 2016 könnte die Altglassammlung im Landkreis womöglich nach einem anderen Modus laufen. Derzeit ist laut Kreisverwaltung offen, ob an der 14-tägigen Abholung der Glassäcke an der Haustür festgehalten wird oder die Bürger ihr Altglas selbst an einen Container bringen müssen. Niemand habe freilich die Absicht, die Glassammlung ganz einzustellen, hieß es gestern sinngemäß auf RHEINPFALZ-Nachfrage aus dem Kreishaus. Aufgeschnappt hatten wir das Thema am Vorabend in der Sitzung des Herxheimer Gemeinderats, wo der neue Ortsbürgermeister Ronald Becker es ansprach (Ratsbericht auf Lokalseite 2). Die Frage sei lediglich: Abholen (der Glassäcke durch die Müllabfuhr) oder Hinbringen (der Flaschen an die Container), hieß es beim Kreis sinngemäß. Bis Ende 2015 allerdings werden die klirrenden Plastiktüten weiterhin zweiwöchentlich zum Straßenbild gehören: So lange läuft laut Kreis der aktuelle Vertrag. Die Altglasentsorgung im Landkreis obliegt nicht dem kreiseigenen Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB), sondern dem Dualen System Deutschland (DSD). Die Sammlung selbst wird ausgeschrieben und in Abstimmung mit dem AWB – was beispielsweise die Abholtermine betrifft – von externen Unternehmen durchgeführt. Für das gesamte Kreisgebiet ist das derzeit die Schifferstadter Firma Becker. Das gleiche Unternehmen ist auch für die Glascontainer verantwortlich. Anzahl und Standplätze werden mit den Ortsgemeinden und dem AWB abgesprochen. Ob DSD nun nach Vertragsablauf weiter auf die – nicht ganz billige – kreisweite Abholung per Sack oder, wie in anderen Kreisen üblich, nurmehr auf die Selbstentsorgung setzt, darauf habe der Kreis keinen Einfluss. Auch eine Tendenz sei derzeit nicht bekannt. (ktx/Archivfoto: jös) Als sie anhalten musste, war’s passiert: Mitsamt ihrem Motorroller ist eine 52-Jährige, die am späten Montagnachmittag aus dem Almenweg an die Kreuzung vor der Tennishalle kam, umgefallen – und einfach auf dem Boden liegengeblieben. Den herbeigerufenen Polizeibeamten war schnell klar, warum: Sie war buchstäblich sturzbetrunken – der Alkotest ergab satte 2,7 Promille. Welche Strecke sie in diesem Zustand zuvor zurückgelegt hatte, weiß man nicht. Den Führerschein konnte man der Frau übrigens nicht abnehmen: Sie hat keinen mehr. Vor einer Anzeige wird sie das nicht bewahren. (rhp) Sich den Kühler am Auto aufgeschlitzt hat ein Fahrer an der Einfahrt zur Autobahn 650 in der Nacht auf Dienstag. Ein Zeuge meldete gegen 0.50 Uhr eine größere Ölspur auf der Fahrbahn an der Anschlussstelle Friedelsheim. Wie eine Funkstreife der Autobahnpolizei vor Ort rekonstruierte, muss der Unbekannte aus Richtung Bad Dürkheim wohl mit zu hohem Tempo in den Fahrbahnverschwenk gefahren sein, geriet dadurch leicht auf die Verkehrsinsel und „rasierte“ eine Signalbake. Durch den Aufprall wurde der Wagen an der Front beschädigt und hinterließ eine Kühlmittelspur auf etwa 300 Metern Länge. Danach muss der Fahrer angehalten haben, im weiteren Streckenverlauf verlor sich die Spur, auch von Fahrer und Wagen. Der Unfall dürfte nach Meinung der Polizei nicht lange vor dem Zeugenanruf passiert sein. Sie fragt daher nach Hinweisen – auch darüber, wann jemand den Wagen auf der Standspur hat stehen sehen, womöglich einen Abschleppvorgang beobachtet oder gar den Fahrer als Anhalter mitgenommen hat (06237 9330). (rhp)

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