Kreis Bad Dürkheim Geld vom Land für übergreifenden Katastrophenschutz
Das Land Rheinland-Pfalz fördert die kreisübergreifende Krisenbewältigung mit bis zu 420.000 Euro. Ziel des Projekts „IKZ-Verwaltungsstäbe“ ist eine bessere Zusammenarbeit der beteiligten Landkreise Donnersbergkreis, Alzey-Worms, Bad Dürkheim, Kaiserslautern und Kusel.
Die Unterstützung des Landes erfolgt über die Pilotförderung „Interkommunale Zusammenarbeit“ und wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss für einen Zeitraum von zwei Jahren gewährt. Das hat die Kreisverwaltung Bad Dürkheim mitgeteilt. Grundlage des Projekts ist eine bereits 2022 begonnene Kooperation der beteiligten Landkreise, mit der auf die steigenden Anforderungen im Risiko- und Katastrophenschutz reagiert wurde.
Ziel ist es, bei überregionalen Schadenslagen handlungsfähig zu bleiben und eine gegenseitige Unterstützung innerhalb und zwischen den Landkreisen sicherzustellen. Zu den zentralen Projektmaßnahmen zählen die Entwicklung standardisierter Organisations- und Prozessstrukturen, der Aufbau einheitlicher Alarmierungs- und Kommunikationswege sowie die Konzeption einer digitalen Ausbildungsplattform zur Schulung der Verwaltungsstäbe. „Einheitliche Verwaltungsstabsstrukturen über Kreisgrenzen hinweg sind ein wichtiger Baustein, um in außergewöhnlichen Lagen schnell, abgestimmt und effektiv handeln zu können. Die Förderung des Landes ist zugleich eine Anerkennung für die enge und zukunftsorientierte Zusammenarbeit unserer Landkreise“, so der für den Katastrophenschutz zuständige Kreisbeigeordnete Sven Hoffmann (CDU).