Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Freinsheim reist mit Rückenwind nach Queichhambach

Christian Schäfer
Christian Schäfer

Beim Fußball-Bezirksligisten FV Freinsheim läuft es aktuell optimal. Dieses Hoch wollen die Blau-Weißen am Samstag (16 Uhr) beim Tabellensiebten VTG Queichhambach fortsetzen.

Man muss schon weit zurückgehen, um auf die letzte Niederlage des FVF zu stoßen. Am 15. März gab es ein 1:2 bei Aufsteiger FC Lustadt.

Danach folgten sechs Begegnungen, in denen Freinsheim ungeschlagen blieb und sich in diesem Zeitraum vom neunten auf den vierten Platz verbesserte. Dass diese Serie just in dem Moment begann, als Trainer Christian Schäfer seinen Abgang zum Saisonende verkündete, lässt nur den Schluss zu, dass die Mannschaft ihrem Coach einen schönen Ausklang einer erfolgreichen Zeit bescheren will. Rang vier rief der Coach schon vor Wochen als realistisches Ziel aus. „Wenn wir an die Auftritte der vergangenen Wochen anknüpfen, Einsatz und Wille gepaart mit Spielfreude und Laufbereitschaft auf den Platz bringen, dann ist mir nicht bange vor dem Auswärtsspiel in Queichhambach“, sagt Schäfer.

Danach folgen gegen Geinsheim und beim Ludwigshafener SC noch zwei Begegnungen mit Teams, die nach Mittwoch dringend Punkte benötigte. In Oppau feierte der FVF am Sonntag mit 4:0 den ersten Auswärtssieg in diesem Kalenderjahr. Den VTG haben die Freinsheimer im Hinspiel mit 3:0 geschlagen. Allerdings fielen alle drei Treffer in der letzten halben Stunde, zwei von ihnen gar erst in der Endphase.

Ein gutes Omen ist dies nicht zwangsläufig, denn seit nach der Corona-Pandemie wieder komplette Runden gespielt werden, hat in den sieben Duellen mit Queichhambach sechsmal der jeweilige Gastgeber gewonnen. Die einzige Ausnahme war der umkämpfte 1:0-Sieg im Vorjahr, als Flügelstürmer Bastian Rinn mit einem verwandelten Foulelfmeter das goldene Tor erzielte. Eine Wiederholung ist allerdings ausgeschlossen, denn der frisch gebackene Ehemann, der schon in Oppau ersetzt werden musste, und seine Gattin sind in einen Kurzurlaub aufgebrochen. „Queichhambach hat zuletzt in Deidesheim 3:0 gewonnen, das sagt eigentlich alles über die Qualitäten der Südpfälzer“, warnt Schäfer.

Der VTG punktet in der Rückserie besser als in der Hinrunde. Für Freinsheim spricht dagegen, dass es momentan kaum Wechsel in der Formation gibt. „Vielleicht kommt Dennis Drees zurück, eventuell auch Lorenzo Iaquinta, der seine Prüfungen beendet hat“, überlegt der Coach. Er hatte zuletzt den 20-jährigen Lukas Baas zu seinem Saisondebüt verholfen. Der Innenverteidiger oder defensive Mittelfeldspieler gehört dem Kader der Reserve an, die aber spielfrei war. Neuland war es für Baas nicht, denn er verbuchte in der vorigen Runde bereits sechs Einwechslungen.

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