Handball Fünf „Gekkos“-Teams spielen in der nächsten Saison in der Pfalzliga

HSG-Torfrau Louisa Werner beim Spiel der Eulen Ludwigshafen mit Enes Keskic.
HSG-Torfrau Louisa Werner beim Spiel der Eulen Ludwigshafen mit Enes Keskic.

Die weibliche A-Jugend ist das einzige Jugendteam der HSG Eckbachtal, das in der kommenden Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar spielt. Für die männliche A-Jugend und die weibliche B-Jugend war die Qualifikationshürde zu hoch.

Beide Teams hatten ersatzgeschwächt antreten müssen. Immerhin spielen so insgesamt fünf Teams der „Gekkos“ in der Saison 23/24 in der Pfalzliga.

Die weibliche A-Jugend von Trainer Gerhard Kühnle durfte direkt für die RPS-Oberliga planen, denn es hatten sich nur vier Vereine um die vier Plätze, die dem Pfälzer Handballverband zustehen, beworben. Ein Qualifikationsturnier war damit überflüssig.

„An der Entwicklung arbeiten“

Anders sah es bei den gleichaltrigen Jungs aus. Nachdem das Team von Trainer Peter Baumann die erste Qualifikationsrunde als Gruppenzweiter noch gut überstanden hatte, folgten am Himmelfahrtstag zwei Niederlagen gegen die „Südpfalztiger“ der SG Ottersheim/Bellheim/Kuhardt/Zeiskam (23:30) und der HSG Dudenhofen/Schifferstadt (24:36).

„Unterm Strich muss man sagen, dass wir als Mannschaft nach den Ausfällen noch nicht so gefestigt waren, um die Quali zu sichern,“ gab Baumann zu, der die unterstützendem B-Jugendspieler lobte. „Im ersten Moment ist es enttäuschend, aber auch leistungsgerecht. Jetzt werden wir an der Entwicklung arbeiten, um in der Pfalzliga vorne mitzuspielen.“

Fünf wichtige Spielerinnen fehlten

Ähnlich erging es den sehr motivierten Mädels der B-Jugend. Nach dem Sieg im ersten Spiel gegen die TS Rodalben (14:9) und dem 13:13-Unentschieden gegen den TV Wörth am Samstag war noch alles drin. Doch mit der 11:16-Niederlage am Sonntagmorgen gegen die „Südpfalztiger“ war das Team des Trainergespanns Christian König und Timo Kluzik in den restlichen Spielen zum Siegen verdammt, um in der Sechsergruppe einen der beiden vorderen Plätze zu erreichen. Ohne gleich fünf wichtige Spielerinnen (Verletzung, Klassenfahrt) hatten die „Gekko-Girls“ den starken Teams der HSG Dudenhofen/Schifferstadt (13:18) und JSG Mundenheim/Rheingönheim (8:17), die nun in der Oberliga antreten dürfen, nicht genügend entgegenzusetzen.

Mit Rang vier verpasste die HSG Eckbachtal damit außerdem die Möglichkeit, sich über die überregionale Qualifikation den letzten Platz zu ergattern. Trainer Christian König haderte noch eine ganze Weile mit dem unglücklichen Termin. Für die persönliche Entwicklung der Spielerinnen wäre die Qualifikation sehr wichtig gewesen. Er setzt aber darauf, dass einige von ihnen bei der A-Jugend zum Einsatz kommen und dort Oberligaerfahrungen sammeln können. „Und dann gibt es ja noch den Pfalzgas-Cup, wo wir uns für die Niederlagen revanchieren können,“ gab sich König kämpferisch.

Beide Teams spielen damit in der Saison 23/24 in der Pfalzliga, ebenso die männliche B-Jugend, die am Wochenende die Qualifikation dafür geschafft hat sowie die weibliche und männliche C-Jugend.

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