Bad Dürkheim Danne: „Weil wir nicht fokussiert waren“

Placeholder-Image

Bad Dürkheim/Frankenthal. Ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen erzielten die Hockey-Herren des Dürkheimer HC beim ersten gemeinsamen Vorbereitungsturnier mit der TG Frankenthal. DHC-Trainer Nicolai Danne sah gegen die Zweitliga-Konkurrenz gute Ansätze, aber auch noch eine Menge Arbeit.

Vor allem die Anzahl der Gegentore missfiel Danne in den ersten drei Partien. Nach dem 3:3 gegen den HTC Stuttgarter Kickers, Torschützen waren Lukas Erhardt, Philipp Metzger und Tobias Tempel, gab es am Samstag auf der Dürkheimer Anlage ein 1:3 gegen den SC 80 Frankfurt (Tim Braunecker besorgte den Ehrentreffer) und eine 2:3-Schlappe am Sonntag bei der Turnierfortsetzung in Frankenthal gegen Nord-Zweitligist Schwarz-Weiß Köln mit den Torschützen Braunecker und Erhardt. Immerhin gelang zum versöhnlichen Abschluss ein 4:0-Erfolg über Aufsteiger HC Ludwigsburg, wobei sich Maximilian Hornung, Jonathan Schmitt, Erhardt und Metzger in die Torschützenliste eintragen konnten. Dannes Fazit fiel so wechselhaft aus, wie die jeweiligen Ergebnisse. „Ich habe vieles gesehen, was mir nicht gefallen hat“, bilanzierte er bereits nach der ersten Partie gegen Stuttgart, bei der die Hausherren die erste Hälfte zu sehr mit den äußeren Einflüssen beschäftigt waren, und sich nicht auf das eigene Spiel konzentrierten. „Aber immerhin ist die Moral da“, kommentierte er den späten 3:3-Ausgleich per Strafecke von Tobias Tempel kurz vor dem Ende. Ein Fazit, das im Prinzip auch für die zweite Partie gegen den SC 80 Frankfurt galt. Und auch das 2:3 gegen Schwarz-Weiß Köln brachte nicht den erhofften Schritt nach vorne. „Im Prinzip haben wir uns dabei selbst geschlagen, weil wir nicht fokussiert waren“, sagte Danne. Er will in der letzten Trainingswoche vor dem Saisonauftakt am Samstag gegen den TSV Mannheim vor allem weiter an der Disziplin arbeiten, „denn wir haben gesehen, dass es immer lief, so lange wir uns mit uns selbst beschäftigt haben.“ Das Turnier mit sechs Zweitligisten und Altmeister Rüsselsheimer RK als einzigem Regionalligist bot dabei die richtige Plattform für solche Erkenntnisse. „Wir versuchen, das Turnier nun in den kommenden Jahren zu etablieren“, kündigte Frankenthals Trainer Fabian Rozwadowski an. „Wir müssen uns nur etwas zum Modus überlegen. Es wäre schön, wenn wir an beiden Tagen auf den beiden Anlagen etwas zustande bringen würden.“ Beispiel dafür sei der Mannheimer HC, der kurz vor Saisonbeginn ein Vorbereitungsturnier für Damen und Herren mit jeweils zwölf Erstligamannschaften auf die Beine stellte. „So etwas schwebt uns für Liga zwei vor“, sagte Rozwadowski. (env)

x