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Freitag, 07. September 2018 Drucken

Bad Dürkheim

Wurstmarkt: Polizei schaut mit sieben Kameras live zu

Bad Dürkheim: Videoüberwachung wird intensiviert – Wieder Tonnen an den Zufahrten und Rucksackkontrollen

Die Streifen auf dem Wurstmarkt sollen mithilfe der Kameras besser koordiniert werden.

Die Streifen auf dem Wurstmarkt sollen mithilfe der Kameras besser koordiniert werden. ( Foto: dpa)

Das neue Sicherheitskonzept für den Dürkheimer Wurstmarkt sieht eine weitere Intensivierung der Videoüberwachung vor. Wie die Neustadter Kriminaldirektion gestern auf Anfrage sagte, gebe es auf dem heute beginnenden größten Weinfest der Welt nun sieben Kameras, die täglich ab 14 Uhr Livebilder zur Dürkheimer Inspektion senden.

Zunächst waren es zwei, dann fünf und nun sind es sieben: der Neustadter Polizeisprecher, Stefan Molter, sagte gestern auf Anfrage der RHEINPFALZ, dass sich die Beamten anhand verschiedener Kamerapositionen auf dem Festplatz und vor allem an den Ein- und Zugängen ein Lagebild machen. „Wir erkennen, wo Ansammlungen stattfinden und können unsere Streifen dann per Funk dorthin schicken“, erklärt Molter. Zwischen 14 und 15 Uhr am Nachmittag würden die Kameras eingeschaltet und dann bis in die frühen Morgenstunden Livebilder liefern. Ein Beamter in der Inspektion Bad Dürkheim sei mit der Aufgabe betraut, unter anderem diese Bildschirme kontinuierlich im Blick zu haben.

Marcus Brill, auf Seiten der Dürkheimer Stadtverwaltung für die Organisation des Wurstmarktes hauptverantwortlich, sprach gestern davon, dass die Kameras Teil eines neuen Sicherheitskonzeptes seien, dessen genauer Inhalt nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sei. Sichtbar sind hingegen seit gestern wieder die inzwischen fast obligatorischen Tonnen, die mit Wasser gefüllt an den Zufahrten zum Wurstmarkt platziert sind und eventuelle Anschläge vereiteln sollen. Taschen- und Rucksackkontrollen werden ebenfalls wieder vorgenommen.

Gleichzeitig gilt seit dem gestrigen Tag bis zum 18. September die Gefahrenabwehrverordnung für den Wurstmarkt. Sie regelt verschiedene Dinge vom Brandschutz bis zum Gewerbeverbot für umhergehende Brezelverkäufer. Unter anderem ist dort geregelt, dass der Handel mit Kunststoffhämmerchen sowie mit Wasserpistolen aller Art verboten ist.

Kontrolliert wird die Einhaltung dieser „Wurstmarkt-Gesetze“ von den Ordnungsbehörden der Stadt, die in enger Abstimmung mit der Polizei arbeiten.

Die Beamten werden nach Auskunft Molters zum Teil wieder mit Bodycams ausgerüstet – also mit Videokameras, die an der Uniform befestigt sind.

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