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Freitag, 11. Januar 2019 Drucken

Bad Dürkheim: Lokalsport

Koch macht weiter

Handball: Trainer auch 2019/20 bei der HSG Eckbachtal – Oberligist empfängt am Sonntag Tabellennachbar HSG Völklingen

Von Christian Treptow

Thorsten Koch sagt auch in der kommenden Saison, wo’s langgeht. Peter Baumann (links daneben) will seine aktive Karriere beenden.

Thorsten Koch sagt auch in der kommenden Saison, wo’s langgeht. Peter Baumann (links daneben) will seine aktive Karriere beenden. ( Foto: BOLTE)

«Dirmstein.» Thorsten Koch bleibt Trainer der Handballer der HSG Eckbachtal. Gleich, in welcher Liga die „Gekkos“ in der kommenden Runde auflaufen. Die Chancen stehen gut, dass das die Oberliga ist. Die nächsten Punkte bei Kampf um den Klassenverbleib kann die HSG am Sonntag (17 Uhr) holen. Gegner in Dirmstein ist die HSG Völklingen.

Kurz habe er sich mit HSG-Chef Frank Reber ausgetauscht. Dann habe man sich auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt, sagt Thorsten Koch. „Ich weiß, dass irgendwann bei einem Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer ein Abnutzungseffekt eintritt. Den sehe ich bei uns nicht.“

Die Situation mit der Mannschaft mache Spaß. Ebenfalls erfreulich ist, dass das Team in der Oberliga mithalten kann.. Die Arbeit mit den jungen Spielern, die sukzessive in den Kader eingebaut werden, wolle er weiterbetreiben. Und: „Die Zusage gilt unabhängig von der Liga. Selbst wenn es runtergehen sollte in die Pfalzliga, stehe ich zu meinem Wort“, betont Koch.

Thorsten Koch sei die erste und einzige Option gewesen, berichtet HSG-Chef Frank Reber. Und ja, die Verhandlungen seien mit dem Coach, „ein Alt-Laumersheimer“, eh etwas einfacher gewesen, sagt Reber. Am Ende war’s eine Übereinkunft per Handschlag. Koch hat weiterhin das von Frank Reber vorgegebene Ziel vor Augen, die „Gekkos“ in der Oberliga zu etablieren. „Ich sehe uns noch nicht als etabliert“, sagt Koch. Da müsse in Zukunft noch an einigen Stellschrauben gedreht werden. Ein großes Thema bleibt der Einbau des Nachwuchses bei den Aktiven. „Wir werden uns in der Jugend künftig noch stärker am Leistungsgedanken orientieren“, betont Frank Reber. „Es sind Talente im Verein, die gilt es zu integrieren.“

Da mache der Verein auch aus der Not eine Tugend, weil man eben keinen Großsponsor habe. Um teure Spieler von außerhalb zu holen, fehle die finanzielle Ausstattung, sagt der HSG-Chef. Seine aktive Karriere beenden wolle dagegen Peter Baumann, wie Koch berichtet. Der Trainer würde gerne mit seinem verlängerten Arm auf dem Feld weiter zusammenarbeiten. „Ich will ihm zwei, drei Perspektiven im Verein aufzeigen.“ Das Gespräch soll in den kommenden Wochen stattfinden. „Ich bin jetzt 38 Jahre alt, es reicht“, sagt Peter Baumann nach 22 Jahren im aktiven Handball. Was danach kommt, könne er noch nicht sagen. Dem Handball werde er aber verbunden bleiben.

Am liebsten würde er sich natürlich mit dem Klassenverbleib verabschieden. Nächster Gegner im Kampf um ein weiteres Jahr Oberliga ist am Sonntag die HSG Völklingen, die als Zehnter einen Platz besser postiert ist als die HSG Eckbachtal. Mit einem Sieg schieben sich die „Gekkos“ an den Saarländern vorbei. Der Blick von Thorsten Koch geht aber eher nach unten, denn nach oben. „Wir konzentrieren uns darauf, den Abstand zu den letzten drei Plätzen zu halten“, erläutert Thorsten Koch. Denn im Extremfall gibt es drei Absteiger. „Und die Vereine hinter uns sind kein Fallobst“, warnt Koch. Mit einer offensiven Deckung will er die Partie angehen und so vor allem dem Völklinger Rückraum den Zahn ziehen. Im eigenen Rückraum steht hinter Thomas und Michael Betz noch jeweils ein Fragezeichen. Er hoffe, dass die beiden grünes Licht geben. „Und wenn es nicht reicht, müssen die anderen ran.“

Das Hinspiel ging 27:24 an Völklingen. „Ein schlechtes Spiel – von beiden Seiten. Die glücklichere Mannschaft hat damals gewonnen“, erinnert sich Völklingens Trainer Berthold Kreuser.

Wie die „Gekkos“, so haben auch die Saarländer am vergangenen Wochenende im Pokal gespielt und sind weitergekommen. „Spiel ist immer besser als Training“, sagt Kreuser. Er hat Respekt vor der HSG Eckbachtal. „Ich bewundere, was in Eckbachtal passiert. Das ist eine gute Entwicklung.“ Kreuser erwartet einen „heißen Kampf“. Für sein Team komme es vor allem darauf an, einfache Gegentore zu verhindern.

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