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Montag, 14. Januar 2019 Drucken

Bad Dürkheim

FDP: Dick-Walther Spitzenkandidatin

BAD DÜRKHEIM: Auf Listenplatz eins für Stadtrat

von Michael Hörskens

Die Dürkheimer FDP geht mit Petra Dick-Walther als Spitzenkandidatin in die Wahlen zum Stadtrat Ende Mai. Auf Listenplatz zwei wählten die Delegierten am Freitagabend Walter Schubert, auf Rang drei steht Heidi Langensiepen. Spitzenkandidatin der Liberalen für den Seebacher Ortsbeirat ist Jara Britzius.

Gegen 21.45 Uhr zeigte sich Petra Dick-Walther sichtlich erleichtert: „Wir haben es geschafft“, sagte die Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes im Seebacher Haus. „Wir haben gute Kandidaten“, betonte Ortsvorsteher Günter Eymael mit Blick auf den Seebacher Ortsbeirat. Was auffiel: Dort dominieren die Frauen. Fünf Kandidaten für das Gremium sind weiblich.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung des FDP-Stadtverbandes gab es einen Rückblick auf das vergangene Jahr sowie einen Ausblick auf künftige Schwerpunkte der politischen Arbeit. Dick-Walther berichtete, von zwei Aus- und sieben Neueintritten im Jahr 2018. Man wolle die liberale Kraft in der Kurstadt weiter stärken, betonte sie. Die Zusammenarbeit im Stadtrat nannte die Spitzenkandidatin sachlich und kooperativ. Als Höhepunkt bezeichnete Dick-Walther das renovierte und erweiterte Stadtmuseum und lobte dabei das Engagement von Heidi Langensiepen. „Ich war hier auch sehr beharrlich“, erklärte die Beigeordnete.

Dick-Walther kam auch auf einige „Schandflecke“ im Stadtgebiet zu sprechen. „Der Stadtrat müsste hier intensiver vorgehen und mit juristischen Mitteln eingreifen“, befand sie. Zum Thema Therme äußerte die Liberalen-Vorsitzende, dass man die Kosten im Blick behalten müsse. Hierzu erklärte Walter Schubert, dass das beauftragte Architektenbüro eine Kostenermittlung mache. „Danach sehen wir, wohin die Reise geht“, sagte Schubert.

Ein Dorn im Auge sind für ihn die Hinterlassenschaften von Hunden im Stadtgebiet. „Mich erreichen unzählige E-Mails mit Fotos“, berichtete Schubert. Sogar auf dem Grünstreifen am Krankenhaus fänden sich solche Verschmutzungen. „Das ist eine Zumutung, hier muss das Ordnungsamt durchgreifen“, betonte er unter Applaus der FDP-Mitglieder.

„Für eine Kurstadt ist das Problem mit dem Hundekot eine untragbare Situation“, meinte auch Günter Eymael. Der Ortsvorsteher verwies darauf, dass in Seebach mehrere Säulen installiert wurden, an denen es entsprechende Beutel für die Beseitigung der Hinterlassenschaften der Vierbeiner gibt. „Hier in Seebach gibt es kaum ein Haus ohne Hund“, so Eymael. 80 bis 90 Prozent der Tierhalter seien „brav“, die anderen müssten mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen.

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