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Dienstag, 20. August 2019 Drucken

Südwest

BASF-Prozess: Zu schlechte Sicht auf Rohrgraben bemängelt

Warum sich die Juristen im BASF-Prozess für eine Großübung des Konzerns im Jahr 2015 interessieren

Von Christoph Hämmelmann

Von der Leitwarte aus schlecht zu erkennen: das Feuer kurz vor der Explosionsserie. Foto: Bild/privat

Von der Leitwarte aus schlecht zu erkennen: das Feuer kurz vor der Explosionsserie. Foto: Bild/privat

Was beim verheerenden Explosionsunglück im Oktober 2016 auf ihrem Ludwigshafener Werksgelände passiert ist, hatte die BASF ansatzweise schon ein knappes Jahr vorher durchgespielt. Und dabei hatte sich bereits abgezeichnet, was bei Rettungsversuchen zum Problem werden könnte. Doch in wenigstens einem Punkt hatte sich noch nichts geändert, als der Ernstfall tatsächlich eintrat.

Es ist ein brandgefährliches Szenario, das die BASF bei ihrer Großübung im November 2015 durchspielt: Aus einem Leck im Rohrsystem am Nordhafen ist eine Gaswolke ausgetreten, die sich prompt entzündet hat. Nun lodern Flammen unter einer Ethylen-Fernleitung, die sich dort neben Dutzenden weiteren Pipelines in einen Graben schmiegt und besonders …

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