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Mittwoch, 13. Februar 2019 Drucken

Südwest

Falsches Rohr angeflext: Verteidiger im BASF-Prozess zweifelt das an

Verteidiger fragt nach anderer möglicher Ursache für das BASF-Explosionsunglück

Von Christoph Hämmelmann

Das Bild des Feuerballs am Landeshafen Nord hat sich tief ins jüngere kollektive Gedächtnis der Pfalz gebrannt. ((Foto: Einsatzreport Südhessen))

Günter Tews verteidigt den Angeklagten im Prozess um das BASF-Explosionsunglück.

Günter Tews verteidigt den Angeklagten im Prozess um das BASF-Explosionsunglück. ( Foto: BOLTE)

Der Verteidiger im Frankenthaler Prozess um das BASF-Explosionsunglück hält sich im Verfahren bislang eher zurück. Doch am Dienstag ließ er erstmals erkennen: Für ihn ist noch offen, ob sein Mandant im Oktober 2016 wirklich ein falsches Rohr angeflext und so die Katastrophe verschuldet hat. Und ein Zeuge hat ihm bestätigt: „Rein theoretisch“ ist denkbar, dass es einen anderen Grund für den verhängnisvollen Brand gab.

Der Meister aus dem BASF-Hafen hat sich eine Warnweste überzogen und ist mit dem Auto an die Brandstelle gerast, er will dort als Ansprechpartner für die anrückende Feuerwehr bereitstehen. Vor Ort sieht er eine Ethylen-Leitung, die sich schon dunkelrot verfärbt hat. Und dieser Anblick lässt ihn …

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