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Mittwoch, 06. Februar 2019 Drucken

Südwest

BASF-Prozess: Jurist zweifelt an Alleinschuld

Von Christoph Hämmelmann

„Man muss nach Aktenlage von einem Mitverschulden der BASF ausgehen“: Der Opfer-Anwalt Alexander Klein (rechts) zweifelt daran, dass nur der Angeklagte für das Explosionsunglück verantwortlich zu machen ist.

„Man muss nach Aktenlage von einem Mitverschulden der BASF ausgehen“: Der Opfer-Anwalt Alexander Klein (rechts) zweifelt daran, dass nur der Angeklagte für das Explosionsunglück verantwortlich zu machen ist. ( Foto: BOLTE)

Mit seinem Anwalt Günter Tews: der 63-jährige Angeklagte. (Foto: Bolte)

Die Richter hatten erwartet, dass der Angeklagte im Prozess um das BASF-Explosionsunglück schon am ersten Verhandlungstag etwas sagt. Doch einstweilen will der 63-Jährige zum verhängnisvollen Schnitt ins falsche Rohr schweigen. Gesprochen haben hingegen die Opfer-Anwälte: Einer der Juristen will weitere Schuldige suchen.

Frankenthal: Ratlos schaut der Mann mit der Halbglatze, der durch eine Seitentür in den Gerichtssaal kommt. Er muss auf den leeren Stuhl, vor dem ein dicker Pulk aus Kameraleuten und Fotografen auf ihn wartet. Doch als er dort endlich sitzt, scheint er gleich wieder verschwunden zu sein: Kaum noch sichtbar ist der kleine und schmächtige 63-Jährige neben dem …

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