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Samstag, 13. Januar 2018 Drucken

Südwest

22-Jähriger soll Schlafenden erdrosselt haben

Gestern Auftakt in Mordprozess gegen Westpfälzer

«SAARBRÜCKEN.» Ein 22-Jähriger aus der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land muss sich seit gestern vor dem Saarbrücker Landgericht verantworten. Ihm wird heimtückischer Mord zur Vertuschung einer Straftat vorgeworfen. Er soll im August 2016 einen Schlafenden erdrosselt haben, dem er zuvor Geld und Drogen abgenommen hatte.

Die Leiche des 19-jährigen Saarländers wurde erst ein Jahr nach der Tat gefunden − obwohl, wie gestern bekannt wurde, der Angeklagte bei mehreren Bekannten mit der Tat geprahlt haben soll. Offenbar glaubte ihm niemand. Wie viel Geld er dem späteren Opfer gestohlen haben soll, ist nicht bekannt.

Den entscheidenden Hinweis gab ein 31-jähriger Bekannter des Angeklagten, dem die Ermittler auf die Spur kamen. Laut Staatsanwaltschaft hat er die Tat an einer Waldhütte an der pfälzisch-saarländischen Grenze mit angesehen und dem Angeklagten geholfen, die Leiche in einem Waldstück in Lothringen zu verstecken. Er gilt als Kronzeuge im Prozess, der nächste Woche fortgesetzt wird. Dann will sich auch der Angeklagte äußern. Sein Verteidiger erklärte gestern, es seien noch wichtige Beweise zu sichern, die seinen Mandaten entlasten würden. |sbn

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