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Freitag, 21. September 2018 - 15:58 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

„Videobeweis“ in der B-Klasse hat es nie gegeben (mit Video)

So sieht die Schiedsrichter-Geste für den Videobeweis aus, wenn es sich um einen regulären Vorgang in den höheren Spielklassen handelt. Symbolfoto: DPA

So sieht die Schiedsrichter-Geste für den Videobeweis aus, wenn es sich um einen regulären Vorgang in den höheren Spielklassen handelt. Symbolfoto: DPA

Die Affäre um einen sogenannten Videobeweis durch einen Schiedsrichter im Spiel der B-Klasse Süd im Fußballkreis Kaiserslautern-Donnersberg zwischen dem SV Mölschbach und der SG Hochspeyer vergangenen Sonntag hat eine überraschende Wendung genommen. Die RHEINPFALZ hat dazu am Freitag Filmmaterial eingesehen. Daraus geht eindeutig hervor, dass es den Videobeweis durch den Unparteiischen nicht gegeben hat.

Nicht auf das Handy gesehen

 

Nicht auf das Handy gesehen Zwar hat der Schiedsrichter nach dem von ihm nicht gegebenen Treffer zum 3:2 für den SV Mölschbach das Zeichen zum Videobeweis gegeben. Er ist auch zu den Zuschauern an der Seite des Tores gelaufen und hat für eine Sekunde mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des SV Mölschbach, Andreas Müller, gesprochen. Er hat dabei aber nicht auf das Handy gesehen, mit dem Müller die Torszene gefilmt hat. Der Schiedsrichter ist schnellen Schrittes wieder Richtung Mittelkreis gelaufen und hat auf Tor für Mölschbach entschieden. Der angebliche Videobeweis in Mölschbach hatte bundesweit hohe Wellen geschlagen. |pkn/rdz

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