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Donnerstag, 22. Juni 2017 - 06:20 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Polen-Sprinter setzen Pfälzer Spediteuren zu

3,5-Tonner, Dachschlafkabine, Planenaufbau, osteuropäisches Kennzeichen und ein Fahrer aus Osteuropa: Das sind sogenannte Polen-Sprinter, hier auf einem Autobahn-Parkplatz in der Pfalz. Foto: Lenz

3,5-Tonner, Dachschlafkabine, Planenaufbau, osteuropäisches Kennzeichen und ein Fahrer aus Osteuropa: Das sind sogenannte Polen-Sprinter, hier auf einem Autobahn-Parkplatz in der Pfalz. Foto: Lenz

Der ungebremste Vormarsch sogenannter Polen-Sprinter, die vielfach mit Lohn- und Sozialdumping arbeiten, bedroht auch die Existenzgrundlage pfälzischer Spediteure. Die Kleinlaster mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen, Dachschlafkabine, meist mit Planenaufbau, einem schlecht bezahlten Fahrer aus Osteuropa und einem osteuropäischen Kennzeichen, könnten rund um die Uhr fahren und bräuchten keine Ruhezeiten einhalten, sagte Heiko Nagel, Geschäftsführer des Verbands des Verkehrsgewerbes Rheinhessen-Pfalz mit Sitz in Kaiserslautern, der RHEINPFALZ. Für die Polen-Sprinter gelte weder das Sonntagsfahrverbot noch ein spezielles Tempolimit. Im Unterschied zu schwereren Lastwagen ist der Einbau eines digitalen Fahrtenschreibers bei den Kleinlastern nicht vorgeschrieben. Die Logistikbranche verlangt Gesetzesänderungen und eine schärfere Kontrolle. |jeu

 

 

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