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Mittwoch, 25. März 2020 - 12:53 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Südpfalz bittet Bundeswehr um Aufbau einer Intensivstation

Im Krankenhaus in Bad Bergzabern ist bereits eine Notstation geplant. Möglicherweise richtet dort auch die Bundeswehr noch eine Intensivstation ein.

Im Krankenhaus in Bad Bergzabern ist bereits eine Notstation geplant. Möglicherweise richtet dort auch die Bundeswehr noch eine Intensivstation ein. (Foto: Iversen)

In der Südpfalz muss wegen der Nähe zum Corona-Risikogebiet Grand-Est, zu dem auch das Elsass zählt, und aufgrund des bis vor kurzem intensiven Austauschs über die Grenzen hinweg mit einer verstärkten Ausbreitung des Corona-Virus gerechnet werden. So lautet die Lage-Einschätzung in den Katastrophenschutzstäben für die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie die Stadt Landau. Sie haben nach eigenen Angaben die Entwicklung im Elsass mit einem speziellen Monitoring im Blick. Die drei Gebietskörperschaften bereiten sich deswegen auf ein Krisen-Szenario mit vielen Erkrankten vor.

Zudem wird weiter am Aufbau von Notkrankenhaus-Strukturen zur Entlastung der bestehenden Krankenhäuser gearbeitet. Solche Häuser sind in Landau, Bad Bergzabern und im Kreis Germersheim entweder schon aufgebaut oder in Vorbereitung. Außerdem erweitern die vorhandenen Kliniken ihre intensivmedizinischen Möglichkeiten. Die Landräte Fritz Brechtel und Dietmar Seefeldt sowie Oberbürgermeister Thomas Hirsch haben jetzt auch noch die Bundeswehr um Hilfe gebeten, damit diese in leerstehenden Teilen des Krankenhauses Bad Bergzabern eine zusätzliche Intensivstation aufbaut. Sie hoffen auf eine kurzfristige Entscheidung.

Auf die jüngsten Notrufe aus der französischen Nachbarschaft haben die Südpfalz-Kommunen mit ersten Materialhilfen reagiert und auch französische Patientinnen und Patienten stationär aufgenommen.

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