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Montag, 11. März 2019 - 12:45 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Sprengstoffanschläge: Polizei sucht weitere Häuser ab – Keine Entwarnung

Der Eingangsbereich zu der Enkenbacher Praxis, an dem am vorvergangenen Freitag ein Arzt durch eine Sprengfallen-Explosion getötet wurde. Foto: View

Der Eingangsbereich zu der Enkenbacher Praxis, an dem am vorvergangenen Freitag ein Arzt durch eine Sprengfallen-Explosion getötet wurde. Foto: View

Die Polizei hat im Fall Bernhard Graumann weitere Häuser und Grundstücke in der Pfalz nach Sprengfallen abgesucht. Gefunden hätten die Sicherheitskräfte in den vergangenen Tagen jedoch nichts, sagte ein Sprecher der Polizei in Kaiserslautern am Montag. „Wir können aber nicht ausschließen, dass es weitere Sprengfallen gibt und geben vorerst keine Entwarnung.“ Bisher seien zu dem Fall rund 120 Hinweise eingegangen. „Die Sonderkommission arbeitet diese nach und nach ab“, so der Polizeisprecher weiter.

Behörden gehen von Rachefeldzug aus



Die Behörden gehen von einem Rachefeldzug des Landschaftsgärtners aus. Der 59-Jährige war am Freitag vorvergangener Woche tot in seinem Haus in Mehlingen (Kreis Kaiserslautern) gefunden worden. Er soll im Streit einen Arzt in Enkenbach-Alsenborn mit einer Sprengfalle getötet und in Otterberg eine Mutter mit ihrer Tochter verletzt haben. Die Ermittler fürchten, dass er weitere Sprengfallen hinterlassen hat. Zuletzt hatten die Ermittler am vergangenen Mittwoch ein professionell manipuliertes Holzscheit in einem Carport in Fischbach entdeckt.

Warten auf das toxikologische Gutachten



Die Ursache für den Tod des Gärtners stehe noch nicht fest, sagte der Sprecher. Die Polizei warte weiterhin auf ein toxikologisches Gutachten. Ungeklärt sei zudem die Art des Sprengstoffs, mit dem der 59-Jährige den Arzt getötet hatte.

|dpa/lrs