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Freitag, 08. März 2019 - 11:38 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Sprengfallen in der Pfalz: 120 Anrufe mit Hinweisen

Die Polizei geht den gemeldeten Hinweisen nach. Symbolfoto: dpa

Die Polizei geht den gemeldeten Hinweisen nach. Symbolfoto: dpa

 Nach dem Fund von Sprengfallen in der Pfalz haben sich rund 120 Anrufer mit Hinweisen bei der Polizei gemeldet. „Wir gehen den Verdachtsmomenten nach und überprüfen weiter Häuser und Grundstücke“, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. Gefunden habe man bislang nichts. „Wir können aber nicht ausschließen, dass es weitere Sprengfallen gibt“, so der Sprecher.

Rücksichtsloser Rachefeldzug

Zuletzt hatten die Ermittler am Mittwoch ein professionell manipuliertes Holzscheit in einem Carport in Fischbach (Kreis Kaiserslautern) entdeckt.

Sprengfallen in der Westpfalz: Der zeitliche Ablauf

Die Behörden gehen von einem rücksichtslosen Rachefeldzug eines Gärtners aus. Der 59-Jährige war am Freitag vergangener Woche tot in seinem Haus im Kreis Kaiserslautern gefunden worden. Er soll im Streit einen Arzt mit einer Sprengfalle getötet und eine Mutter mit ihrer Tochter verletzt haben. Die Ermittler fürchten, dass er weitere Sprengfallen hinterlassen hat. |dpa/lrs

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