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Mittwoch, 05. Februar 2020 Drucken

Politik

Reaktionen: Pfälzer zur Wahl in Thüringen

Von Winfried Folz

Seine Wahl polarisiert: Thomas Kemmerich (FDP) ist neuer Ministerpräsident in Erfurt.

Seine Wahl polarisiert: Thomas Kemmerich (FDP) ist neuer Ministerpräsident in Erfurt. (Foto: dpa)

„Tabubruch“ oder „Schritt zur Normalisierung“? Das Wahlergebnis von Thüringen hat bei Pfälzer Politikern unterschiedliche Reaktionen ausgelöst:

Alexander Ulrich (Kaiserslautern), Bundestagsabgeordneter der Linkspartei: „Heute ist in Thüringen mit dem miesen Spiel der FDP ein Tabubruch begangen worden.“

Heiko Wildberg (Germersheim), Bundestagsabgeordneter der AfD: „CDU und FDP sollten ihre Haltung gegenüber der AfD überdenken und normalisieren. Man kann jetzt hoffen, dass die drei bürgerlichen Parteien CDU, FDP und AfD zum Wohle Thüringens zusammenarbeiten.“

Mario Brandenburg (Rülzheim), FDP-Bundestagsabgeordneter: „Thomas Kemmerich ist als ausgewiesener Kenner des Mittelstandes für ein dynamisches Bundesland wie Thüringen genau der richtige Mann für dieses Amt.“

Johannes Steiniger (Bad Dürkheim), CDU-Bundestagsabgeordneter: „Mit der AfD in Thüringen unter ihrem rechtsradikalen Vorsitzenden Höcke darf niemals kooperiert werden.“

Tobias Lindner (Landau), Grünen-Bundestagsabgeordneter: „Die von demokratischen Parteien zur AfD gezogene Brandmauer wurde heute mutwillig durch die FDP zum Zweck der Selbstinszenierung von Herrn Kemmerich durchbrochen. (...) “

Thomas Hitschler (Landau), SPD-Bundestagsabgeordneter: „Ich erwarte umgehend eine Erklärung unseres Koalitionspartners. Frau Kramp-Karrenbauer muss klar stellen, wo die CDU wirklich steht. (...) Mit einer CDU, die offen mit Rechtsradikalen zusammenarbeitet, wird die SPD nicht Politik machen.“

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