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Mittwoch, 28. Februar 2018 - 12:04 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Pirmasens: Zuzugssperre für Flüchtlinge

In Pirmasens gibt es einen besonders hohen Zuzug von Flüchtlingen. Archivfoto: dpa

In Pirmasens gibt es einen besonders hohen Zuzug von Flüchtlingen. Archivfoto: dpa

Für Pirmasens soll eine Zuzugssperre auf den Weg gebracht werden. Das soll verhindern, dass anerkannte Flüchtlinge aus anderen Landesteilen in die westpfälzische Stadt reisen. Das hat das Integrationsministerium mitgeteilt. „Wir sind bereit, Pirmasens kurzfristig zu helfen, da es dort eine besondere Situation gibt“, erklärte Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) am Mittwoch.

Zuzugsperre schon in zwei Wochen möglich



Auf Arbeitsebene sollen nun rasch alle notwendigen Aspekte geklärt werden, um eine solche Zuzugssperre zügig umsetzen zu können. Pirmasens’ Bürgermeister Markus Zwick (CDU) ging am Mittwoch davon aus, dass die Zuzugssperre schon in zwei Wochen greifen kann. Pirmasens müsse nur noch ein paar Zahlen liefern. „Die haben wir in der Schublade.“

OB Matheis: Hartnäckigkeit belohnt



Der Pirmasenser Oberbürgermeister Bernhard Matheis (CDU) war gestern froh, dass sich das „Bohren dicker Bretter“ am Ende gelohnt hat. Fast ein Jahr lang hatte Pirmasens monatlich neue Zahlen nach Mainz geliefert, die belegen sollten, dass nach Pirmasens mehr Flüchtlinge ziehen als in andere Orte.

Wirtschaftliche Lage erschwert Integrations



Pirmasens vermelde nicht nur einen besonders hohen Zuzug von Flüchtlingen, sondern befinde sich auch in einer wirtschaftlich schwierigen Lage, was den Integrationsprozess nachweislich erschwere. „Wir sind grundsätzlich offen dafür, in diesem speziellen Fall eine Zuzugssperre für anerkannte Asylbewerberinnen und Asylbewerber und subsidiär geschützte Flüchtlinge zu ermöglichen“, erläuterte die Ministerin.
|gana

 

 

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