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Mittwoch, 15. August 2018

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Pfalz-Ticker

Ultra-Radsport: Neustadter nach fast 4000 Kilometern am Ziel

Christoph Fuhrbach beim „Transcontinental“-Rennen. Foto: Markus Spieth/frei

Christoph Fuhrbach beim „Transcontinental“-Rennen. Foto: Markus Spieth/frei

Punktlandung nach fast 4000 Kilometern im Sattel: Christoph Fuhrbach hat sein Ziel erreicht, der Ausdauerradsportler aus Neustadt kam beim Ultra-Radrennen „Transcontinental“ (TCR) in die Top Ten – als starker Zehnter der Einzelwertung von rund 250 Starterinnen und Startern. In weniger als elf Tagen strampelte er Tag und Nacht und über fast 57.000 Höhenmeter vom Start in Belgien durch insgesamt 14 Länder und mehrere Hochgebirgspässe ins Ziel, die Metéora-Klöster in Griechenland.

Gemütliche letzte Kilometer



Auch große Hitze, schlechte und vielbefahrene Straßen, wenig Schlaf („Im Schnitt drei Stunden pro Nacht“) sowie zeitweilige Knie- und Schulterprobleme bremsten den erfahrenen Ausdauersportler bei seiner zweiten TCR-Teilnahme nicht aus. Die letzten Kilometer in der Abenddämmerung konnte er sogar etwas genießen, auch den grandiosen Blick auf das Unesco-Weltkulturerbe Metéora-Klöster. „Ich bin ganz entspannt in den Ort gefahren“, erzählte er – die starke Platzierung hatte er quasi sicher, sein Verfolger auf Rang elf hatte beträchtlichen Rückstand.

WhatsApp-Gruppe immer „live“ dabei



Eine große WhatsApp-Gruppe mit vielen Pfälzern war beinahe rund um die Uhr sozusagen live dran am Geschehen, Fuhrbach hielt sie mit Nachrichten und Fotos stets auf dem Laufenden. Das Rennen gewann wie im vergangenen Jahr mit großem Vorsprung der Brite James Hayden. Einige Fahrer haben jetzt noch rund 2000 Kilometer Strecke vor sich. Für sie gilt: ankommen ist alles. Fuhrbach hingegen hat sich gegenüber dem bereits respektablen 23. Rang vom Vorjahr noch mal deutlich gesteigert und in der Ultra-Radszene einen Namen gemacht. Seinen Heimweg nach Neustadt – erst wieder mit dem Rad, dann mit der Fähre und schließlich dem Zug – tritt der 47-Jährige am Samstag an. |olw

 

 

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