Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Donnerstag, 07. März 2019 - 11:46 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Mysteriöse Donnerschläge: Es waren doch US-Kampfjets

F-16-Kampflieger der US-Luftwaffe sind nach Bundeswehr-Angaben am Dienstag über die Pfalz gedonnert. Foto: dpa

F-16-Kampflieger der US-Luftwaffe sind nach Bundeswehr-Angaben am Dienstag über die Pfalz gedonnert. Foto: dpa

 

Die in weiten Teilen der Pfalz am Dienstag zu hörenden Knallgeräusche haben doch US-Kampfjets ausgelöst. Das hat das Luftfahrtamt der Bundeswehr am Donnerstag klargestellt. Die Militärs hatten die Donnerschläge bereits am Mittwochabend drei F-16-Maschinen zugeordnet, die in Spangdahlem gestartet und mit Schallgeschwindigkeit durch den Luftraum gejagd waren. Allerdings hatten die deutschen Soldaten deren Flug zunächst auf etwa 14.30 Uhr angesetzt.

Angaben zur Flugzeit klargestellt



Die explosionsartigen Geräusche hatten Menschen in Vorder-, Süd- und Westpfalz aber schon drei Stunden eher erschreckt. Nun hat die Bundeswehr nach neuerlicher Rückfrage der RHEINPFALZ klargestellt: Die Kampfjets waren doch schon um 11.30 Uhr unterwegs. Sie sollen mit 1800 Stundenkilometern in gut elf Kilometern Höhe dahergebraust sein.

Zivile Überwachung war nicht informiert



Die zivile Luftraumüberwachung hatte nach eigenen Angaben zunächst überhaupt nichts von diesen Hochgeschwindigkeitsflügen gewusst. Allerdings werden Kampfjets bei ihr auch nur angemeldet, wenn sie sich den Luftraum mit zivilen Maschinen teilen. Für Übungen der Streitkräfte können aber auch ganze Korridore als TRA (Temporary Reserved Airspace, auf Deutsch etwa: zeitweilig gesperrter Luftraum) blockiert werden.

TRA Lauter für zivile Flüge gesperrt



Wer dann dort herumfliegt, müssen die Militärs nur mit sich selbst abstimmen. Ein Beispiel für so ein himmlisches Übungsgebiet ist die TRA Lauter, die sich über weite Teile des Saarlands und der Pfalz erstreckt und am Dienstag zur fraglichen Zeit eingerichtet war.

 

|häm