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Montag, 17. September 2018 - 17:27 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Mordfall Mia: Familie legt keine Revision ein

In einem Dogeriemarkt in Kandel war Ende Dezember ein 15-jähriges Mädchen erstochen worden. Foto: dpa

In einem Dogeriemarkt in Kandel war Ende Dezember ein 15-jähriges Mädchen erstochen worden. Foto: dpa

Anders als die Staatsanwaltschaft Landau hat im Kandeler Mordfall Mia die Familie des Opfers keine Revision gegen das Urteil des Landgerichts Landau eingelegt. Das bestätigte am Montag ein Gerichtssprecher. Der afghanische Flüchtling Abdul D. war am 3. September wegen des Mordes an der 15-jährigen Schülerin zu achteinhalb Jahren Jugendgefängnis verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft und die Anwälte der Opfer-Familie, die als Nebenkläger im Prozess auftrat, hatten die Jugendhöchststrafe von zehn Jahren gefordert. Die Verteidigung hatte gleich nach dem Urteil auf Rechtsmittel verzichtet. Bei einer Revision wird das Urteil auf mögliche Rechtsfehler geprüft. Eine eigene Beweisaufnahme zur Schuld- und Straffrage findet nicht statt.
|ros

 

 

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