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Dienstag, 21. August 2018 - 14:36 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Mia-Prozess: Wegen Ausraster neues Verfahren gegen Abdul D.

Nach seinem Ausraster im Landauer Gerichtssaal bleibt Abdul D. nach RHEINPFALZ-Informationen während der Verhandlung an Händen und Füßen gefesselt. Foto: dpa

Nach seinem Ausraster im Landauer Gerichtssaal bleibt Abdul D. nach RHEINPFALZ-Informationen während der Verhandlung an Händen und Füßen gefesselt. Foto: dpa

(Aktualisiert 23:15) Die Staatsanwaltschaft hat ein neues Ermittlungsverfahren gegen Abdul D. eröffnet, dem derzeit in Landau der Prozess gemacht wird, weil er seine Ex-Freundin Mia in Kandel erstochen hat. Untersucht wird nun der Vorfall vom vergangenen Freitag, als der Zuwanderer aus Afghanistan im Gerichtssaal ausrastete, während die Mutter seines Opfers als Zeugin aussagte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass im Gerangel mit dem Angeklagten gleich zwei Beamte verletzt wurden. Verschiedene Medien hatten zunächst nur von einem verletzten Beamten berichtet. Vor der Auseinandersetzung mit Wachtmeistern und Polizisten soll Abdul D. zur Tür des Sitzungssaals gestürmt sein und sich geweigert haben, sich wieder hinzusetzen. Das Landauer Landgericht schweigt zu dem Vorfall, weil der Prozess nichtöffentlich geführt wird. Bislang wachten nach RHEINPFALZ-Informationen zwei Antiterror-Beamte im Gerichtssaal neben dem Angeklagten. Nun sollen gleich sechs Beamte neben Abdul D. sitzen - während er an Händen und Füßen gefesselt bleibt. |häm