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Montag, 11. Februar 2019 - 08:01 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Maximiliansau: Richtung Rheinbrücke keine Durchfahrt

Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Wörth haben um 6 Uhr Absperrungen an zwei Ausfahren eines bereits vor einiger Zeit provisorisch eingerichteten Kreisverkehrs aufgestellt. (Foto: Burck)

(Foto: Burck)

[Aktualisiert 9.12 Uhr] Seit Montag stehen Berufspendler vor der Rheinbrücke zweimal täglich im Stau. Ab Montag, 6 Uhr, müssen sie auch vor Maximiliansau stehen bleiben. Die Stadt setzt das seit Jahren geltende morgendliche Durchfahrtsverbot durch.

Beschwerden angekündigt



Wie angekündigt wurde am Morgen die Ortsdurchfahrt von Maximiliansau aus Richtung Hagenbach gesperrt. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Wörth haben um 6 Uhr Absperrungen an zwei Ausfahren eines bereits vor einiger Zeit provisorisch eingerichteten Kreisverkehrs aufgestellt. Das ganz große Chaos blieb dabei aus. Mit vorgerückter Zeit stieg jedoch auch der Diskussionsbedarf einiger Fahrer, wodurch sich ein kleiner Rückstau bildete. Wenige demonstrierten lautstark ihren Unmut. Einige Fahrer kündigten Beschwerden an.

Schranke könnte Problem lösen



Viele Fahrer nutzen morgens im Berufsverkehr den Weg von Hagenbach kommend über die Pfortzer Straße in Maximiliansau, um nicht über das Wörther Kreuz in Richtung Karlsruhe fahren zu müssen, da es hier sich ständig staut. Durch die Stauumfahrer kommt es jedoch immer wieder zu Verkehrsproblemen in Maximiliansau selbst. Seit Jahren ist die Straße vom Kreisverkehr bei Hagenbach daher von 6 Uhr bis 8.30 Uhr gesperrt. Die vorhandene Beschilderung wird jedoch von vielen Verkehrsteilnehmern ignoriert, weshalb die Stadt nun – da die Rheinbrücke aktuell saniert wird - zu entschiedeneren Maßnahmen greift. Eine angekündigte Lösung mit Schranken ist noch nicht umgesetzt. Bis diese kommen soll, nun jeden Morgen das Ordnungsamt absperren.

Anwohner ärgern sich



Während der überwiegende Teil der Fahrer im Kreisverkehr einfach wieder in Richtung L540 zurück fuhren, gab es vor allem Ärger bei den Anwohnern von Maximiliansau selbst. Denn auch das Befahren des Kreisverkehrs von der Cany-Barville-Straße in Richtung Pfortzer Straße wurde untersagt. Der Kreuzungsbereich ist jedoch auch innerörtlich ein wichtiger Knotenpunkt, gerade aktuell, wo es im Zentrum von Maximiliansau eine größere Baustelle gibt.

Für Busse und Krankentransporte offen



Zahlreiche Fahrer zeigten auch eine Ausnahmegenehmigung vor, die das Befahren der gesperrten Straße erlaubt. Jedoch war auch für sie am Ortseingang kein Weiterkommen. Bis die Lösung mit den Schranken umgesetzt ist, gelten auch die kostenpflichtige Ausnahmegenehmigungen auf dieser Strecke nicht mehr, informierte Bürgermeister Dennis Nitsche (SPD). Wie alle anderen Fahrer müssen auch diese in nächster Zeit über die B10 nach Maximiliansau fahren. Für Linien- und Schulbusse sowie Krankentransportfahrzeuge wurden die Sperren geöffnet. |mb