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Dienstag, 12. Februar 2019 - 16:02 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Mannheim: Dreijährigen gequält und misshandelt

Große Teile des Prozesses finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Erst bei der Urteilsverkündung am 28. Februar sind wieder Zuschauer zugelassen. Symbolfoto: dpa

Große Teile des Prozesses finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Erst bei der Urteilsverkündung am 28. Februar sind wieder Zuschauer zugelassen. Symbolfoto: dpa

Eine 44-Jährige soll ihren Pflegesohn monatelang gequält und misshandelt haben. Schwer verletzt und unterernährt war der Junge im September in eine Klinik gebracht worden. Neben der 44-Jährigen ist der gleichaltrige Ehemann angeklagt. Ihm wirft der Staatsanwalt vor, nichts gegen die Misshandlung unternommen und selbst zugeschlagen zu haben. Die Eltern zweier leiblicher Kinder hatten den Dreijährigen im November 2016 bei sich aufgenommen. Zunächst soll sich das Paar liebevoll um den Jungen gekümmert haben. Folgt man der Anklage, dann wurde für ihn das Leben nach einigen Monaten jedoch zur Hölle. Vor allem durch die Pflegemutter.

Schlüsselbein gebrochen



Mehrfach soll sie ihn ab Juli 2017 mit der Faust oder der Hand geschlagen haben. Einmal stieß sie ihn gegen einen Heizkörper und brach ihm das Schlüsselbein, so die Anklage. Außerdem habe das Kind zu wenig oder gar nichts zu essen bekommen. Im September 2017 erhielten Mitarbeiter des Jugendamts einen Hinweis und suchten die Familie auf. Sie fanden Justin in einem furchtbaren Zustand vor. Er kam in eine Klinik, wo er zehn Tage behandelt wurde.

Vorwurf: Gefährliche Körperverletzung



Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten gefährliche Körperverletzung und Misshandlung eines Schutzbefohlenen vor. Ihr Mann wird der Körperverletzung und Misshandlung eines Schutzbefohlenen durch Unterlassen beschuldigt. |os

 

 

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