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Dienstag, 26. November 2019 - 14:50 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Ludwigshafen/Frankenthal: Überschallknall erschüttert die Region

Ein Überschallknall entsteht dann, wenn ein Körper seine eigenen Schallwellen überholt, sich also schneller bewegt als der Schall, den er aussendet.

Ein Überschallknall entsteht dann, wenn ein Körper seine eigenen Schallwellen überholt, sich also schneller bewegt als der Schall, den er aussendet. ( Foto: dpa)

[aktualisiert 16 Uhr] Zweimal hat es am Dienstagnachmittag gegen 14.30 Uhr in Ludwigshafen geknallt. Wie eine Sprecherin des Luftfahrtamtes der Bundeswehr auf Anfrage mitteilte, handelte es sich dabei um zwei Eurofighter, die für einen Trainingsflug in der Luft waren.

Einer der Eurofighter war laut Bundeswehr um 14.21 Uhr in einer Höhe von 11419 Metern, bei etwa 1308 Kilometern pro Stunde im Überschallbereich.

Ein Zweck von Überschallflügen sei die Überprüfung der Funktion von Triebwerk, Steuerorganen und anderen Flugzeugsystemen unter allen vorgesehenen Einsatzparametern, so die Sprecherin. Insbesondere nach Instandsetzungsarbeiten und Kontrollen sei ein Testflug – auch im Überschallbereich – notwendig.

Überschallflug aus Flugsicherheitsgründen „zwingend notwendig“

Ein Flugzeug werde erst dann zur normalen Nutzung freigegeben, wenn die dabei erflogenen Parameter innerhalb der vorgeschriebenen Normen liegen und somit eine exakte Reparatur beziehungsweise Kontrolle belegen. „Diese Vorgehensweise ist aus Flugsicherheitsgründen zwingend notwendig“, so die Bundeswehr-Sprecherin.

Um die Auswirkungen dieser Flüge auf die Umwelt gering zu halten, gebe es bei der Bundeswehr einige Bestimmungen, erklärt die Sprecherin. So seien Überschallflüge nur montags bis freitags zwischen 8 und 12.30 Uhr und von 14 bis 20 Uhr zulässig, die Flieger müssen 36000 Fuß (etwa 10.800 Meter) hoch fliegen, es müsse per Radar überwacht werden und es müssen dicht besiedelte Gebiete gemieden werden.

|tbss

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