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Donnerstag, 28. November 2019 - 05:00 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Ludwigshafen: Disko Musikpark öffnet womöglich schon wieder im Dezember

Seit 22. November geschlossen: Danceclub Musikpark.

Seit 22. November geschlossen: Danceclub Musikpark. ( Foto: ier)

Gute Nachricht für alle Fans des Ludwigshafener Musikparks: Die Diskothek im Faktorhaus am zentralen Berliner Platz öffnet womöglich schon am Wochenende 7./8. Dezember wieder ihre Pforten. Das sagte Mike Gebhardt als Betreiber des beliebten Danceclubs im RHEINPFALZ-Gespräch. „Das wäre ein Wunsch von uns, aber da hängen sehr viele Leute dran, die mitentscheiden müssen, die aber sehr gewillt sind“, schilderte der 55-Jährige die Lage.

Die an Wochenenden von bis zu 3000 Gästen besuchte Disko war am Abend des 22. November aus Sicherheitsgründen kurzfristig wegen der einsturzgefährdeten Hochstraße Süd bis auf Weiteres geschlossen worden, von der sie nur wenige Meter entfernt liegt. Der Grund: Drei der fünf Fluchtwege verlaufen unter der beschädigten Brücke. 400 wartende Gäste mussten nach Hause geschickt werden.

„Wir haben breits einen Plan“

Der RHEINPFALZ sagte Gebhardt jetzt: „Wir haben bereits einen Plan. In Absprache mit der Bauaufsicht und der Feuerwehr wollen wir einen Fluchtsteg am Gebäude entlang Richtung Berliner Platz bauen, der über unseren Haupteingang und dann mit einer Treppe wieder hinunter führt. Da muss noch ein Architekt und ein Statiker her, und es muss ein Entwurf angefertigt, eingereicht und genehmigt werden. Die Verantwortlichen haben aber bereits signalisiert, dass sie das für zielführend halten und das auch so umgesetzt werden könnte.“ Mit der Wiedereröffnung rechne er „im besten Fall übernächstes Wochenende“.

Bei Wiedereröffnung: „Hochstraßenabrissparty“ geplant

Gebhardt fühlt sich gut informiert und betreut von der Stadt, beklagt aber hohe Verluste: „Auf einen Monat hochgerechnet sprechen wir da von sechsstelligen Beträgen an Umsatzeinbußen. Und jetzt beginnt das Vorweihnachtsgeschäft, das ist für uns eine Hauptumsatzzeit.“ Die über 100 Mitarbeiter – 14 Festangestellte, 90 Aushilfen – seien „total verunsichert“. An den Arbeitsplätzen „hängen ganze Familien und Existenzen dran“, sagte Gebhardt, der mit dem Gedanken spielt, bei einer baldigen Wiedereröffnung eine „Hochstraßenabrissparty“ zu veranstalten. „Da werden wir sicher einen ausgeben.“|ier

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