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Freitag, 23. August 2019 - 13:01 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Landstuhl: Mann mit Beil an der Integrierten Gesamtschule festgenommen

An der IGS Landstuhl hat am Freitagmorgen ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender Mann mit einem Beil für große Aufregung gesorgt. Foto: VIEW

An der IGS Landstuhl hat am Freitagmorgen ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender Mann mit einem Beil für große Aufregung gesorgt. Foto: VIEW

Ein psychisch auffälliger Mann, der sich mit einem Beil bewaffnet Zutritt zur Integrierten Gesamtschule Landstuhl verschafft hat, hielt am Freitagmorgen die Polizei in Atem: Der 39-Jährige, der laut Polizei vermutlich unter Drogeneinfluss stand, hatte zunächst in der Forststraße zwei Jugendliche mit einem Messer bedroht. Verletzt wurde niemand. Zeugen riefen die Polizei. Der 39-Jährige flüchtete. Während der Fahndung ging bei der Polizei der Hinweis ein, dass der Mann zur Integrierten Gesamtschule in der Konrad-Adenauer-Straße unterwegs sei und ein Beil mit sich führe. Kurz darauf ging auch schon der Notruf der Schulleitung ein.

Der 39-Jährige hatte Beil und Messer bei sich

„Nach aktuellem Stand der Ermittlungen hatte der 39-Jährige das Schulgebäude betreten und sich auch kurzzeitig in mindestens zwei Klassenräumen aufgehalten“, so die Polizei. Gegenüber Schülern und Bediensteten habe er sich verbal aggressiv verhalten, ohne dass es jedoch zu einer konkreten Bedrohungshandlung kam. Das Beil führte er in einem Rucksack mit sich. Als Beamte ihn am Eingang der Schule festnehmen wollten, holte er das Beil hervor und hielt es in der Hand, ohne es allerdings aktiv gegen die Beamten zu richten. Widerstandslos habe der 39-Jährige überwältigt und festgenommen werden können. Er hatte laut Polizei noch einen sogenannten Cutter, einen Hammer und ein Messer bei sich. Außerdem fanden die Beamten geringe Mengen Marihuana und Haschisch.

Festgenommen und in die Psychiatrie gebracht

Der Festgenommene wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht. Aktuell laufen die Ermittlungen der Polizei hinsichtlich des genauen Tathergangs. „Polizei und Schulleitung stehen in engem Kontakt miteinander, auch um eine Nachsorge betroffener Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu gewährleisten. Der schulpsychologische Dienst wird eingeschaltet“, teilt das Präsidium weiter mit.

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