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Montag, 11. Februar 2019 - 14:44 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Land entzieht muslimischer Kita die Betriebserlaubnis

In Mainz steht der erste und bislang einzige muslimische Kindergarten in Rheinland-Pfalz. Dessen Betreiber-Verein Arab Nil-Rhein hat der Verfassungsschutz schon seit Jahren im Blick. Foto: dpa

In Mainz steht der erste und bislang einzige muslimische Kindergarten in Rheinland-Pfalz. Dessen Betreiber-Verein Arab Nil-Rhein hat der Verfassungsschutz schon seit Jahren im Blick. Foto: dpa

Rheinland-Pfalz hat der einzigen muslimischen Kindertagesstätte in diesem Bundesland die Betriebserlaubnis entzogen. Der Kita-Träger, der Mainzer Moscheeverein Arab Nil Rhein, vertrete Inhalte der islamistischen Muslimbruderschaft und des Salafismus und stehe damit nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes, teilte der Präsident des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek, am Montag in Mainz mit. Der Betrieb der Al-Nur-Kita in Mainz müsse spätestens zum 31. März eingestellt werden.

Moscheeverein: „Kindeswohl ist garantiert“



Der Vorsitzende des Moscheevereins, Samy El Hagrasy, sagte am Freitag, das Kindeswohl sei in der Kita garantiert. Und der Träger dürfe nicht aufgrund einzelner Ereignisse in der Vergangenheit, sondern müsse in seiner Gesamtheit beurteilt werden. Es gebe daher keine Voraussetzungen für einen Entzug der Betriebserlaubnis. Der Verein habe sich in Mainz seit seiner Gründung für den Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen eingesetzt, auch mit Juden und Christen. |lrs

 

 

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