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Samstag, 09. Juni 2018 - 18:02 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Konken: Großbrand bei Rhenocoll (mit Video)

Die Feuerwehren waren mit rund 80 Leuten im Einsatz. (Foto: Hoffmann)

Die Feuerwehren waren mit rund 80 Leuten im Einsatz. (Foto: Hoffmann)

Die Feuerwehren waren mit rund 80 Leuten im Einsatz. (Foto: Hoffmann)

Die Feuerwehren waren mit rund 80 Leuten im Einsatz. (Foto: Hoffmann)

Die Feuerwehren waren mit rund 80 Leuten im Einsatz. (Foto: Hoffmann)

Die Feuerwehren waren mit rund 80 Leuten im Einsatz. (Foto: Hoffmann)

Die Feuerwehren waren mit rund 80 Leuten im Einsatz. (Foto: Hoffmann)

Die Feuerwehren waren mit rund 80 Leuten im Einsatz. (Foto: Hoffmann)

In Konken im Kreis Kusel hat am späten Samstagnachmittag das Lager des Farbenherstellers Rhenocoll gebrannt. Der Alarm sei gegen 16.45 Uhr eingegangen, sagte Pressesprecher Benjamin Martin von der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan der RHEINPFALZ. Als die Feuerwehr eintraf, quollen bereits dicke Rauchwolken aus den Oberlichtern der Halle.

 

In ihrer Pressemitteilung sprach die Polizei von einem Schwelbrand, der schnell auf Verpackungsmaterialien, Lacke und Kartonagen in der Halle übergegriffen habe. Wehren aus den umliegenden Gemeinden wurden bald hinzugezogen, darunter der Gefahrstoffzug des Landkreises Kusel, da diverse Chemikalien brannten, und der Gerätewagen Atemschutz aus Ramstein. Gegen 18.30 Uhr war nach Martins Einschätzung der Hauptbrand gelöscht.

 

 

 

Insgesamt seien rund 100 Wehrleute im Einsatz gewesen. Die Polizei warnte die Bevölkerung der Umgebung, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Laut Martin wurde neben dem Gerät der Kuseler Feuerwehr auch eine zusätzliche Drehleiter aus Lauterecken geholt, diese wurde aber letzten Endes nicht gebraucht, da der Brand hauptsächlich im Inneren der Halle bekämpft wurde.

Auch der Kuseler Landrat Otto Rubly sowie der Bürgermeister von Kusel-Altenglan, Stefan Spitzer, waren am Ort des Geschehens.

Keine Verletzten

Verletzt wurde laut Feuerwehrsprecher Martin niemand. Die Produktion in dem Werk ruht am Wochenende. Auch Feuerwehrleute kamen nicht zu Schaden. Über die Ursache für das Feuer ist noch nichts bekannt. Allerdings hat es kurz zuvor ein Gewitter über Konken gegeben – ein Blitzschlag, hieß es von verschiedenen Seiten, sei zumindest nicht auszuschließen.

Ausmaß der Zerstörung noch nicht bekannt

Die Polizei hat in ihrem Bericht den Schaden auf "mehrere Hunderttausend Euro" geschätzt. Zumindest im Lager gab es große Schäden, inwieweit Labor und Verwaltungsgebäude beschädigt sind, ist noch nicht bekannt. Nach der Einschätzung des Feuerwehr-Pressesprechers war nur das Lager von dem Brand betroffen.

Am Samstagabend waren Experten des THW am Brandort, um den Zustand eines Dach-Stahlträgers zu beurteilen, der den Flammen ausgesetzt war. Das THW forderte anschließend weitere Einheiten an, die dabei halfen, die Halle abzustützen. Wann mit den Aufräumarbeiten begonnen werden und die Produktion wieder aufgenommen werden kann, ist noch nicht bekannt. |juni