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Freitag, 09. November 2018 - 09:56 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Sembacher Rettungshubschrauber: Online-Petition und Gespräch über Zukunft

Der neue Heli sorgt für Ärger. Foto: View

Der neue Heli sorgt für Ärger. Foto: View

Auf der Plattform Openpetition hat ein Bürger aus Herschweiler-Pettersheim eine digitale Unterschriftenaktion zum Erhalt des in Sembach stationierten Rettungshubschraubers gestartet. „Air Rescue Pfalz soll weiterhin fliegen“, ist der Titel des Gesuchs, das an die Krankenkassen und das Land Rheinland-Pfalz gerichtet ist.

Spitzengespräch über Zukunft



Zu einem Gespräch über die Zukunft des Hubschraubers treffen sich am Freitagnachmittag im Kaiserslauterner Westpfalzklinikum Vertreter des Innenministeriums, des Klinikums selbst sowie der Kreise Kaiserslautern, Kusel, Donnersbergkreis, der Stadt Kaiserslautern, der Ärztliche Leiter des Rettungsdiensts Kaiserslautern und ein Vertreter einer Krankenkasse. Das hat eine Sprecherin des Innenministeriums der RHEINPFALZ bestätigt. Es gehe um einen Austausch zu der aktuellen Diskussion um die Stationierung des Rettungshubschraubers. Einzelheiten ließ das Ministerium nicht mitteilen.

Kritik der Krankenkassen



Die Krankenkassen haben ein Problem mit dem neuen Helikopter. Die AOK verweist auf Anfrage darauf, dass die momentane Situation „ohne jegliche Abstimmung außerhalb des üblichen Verfahrens“ zustande gekommen sei. Die Krankenkasse ist überzeugt, dass die innerklinischen Verlegungen nur ein Vorwand sind, „obwohl offensichtlich vorrangig Rettungseinsätze erfolgen“. Sowohl das Mainzer Innenministerium als auch die AOK verweisen darauf, dass in der Westpfalz die rettungsdienstliche Versorgung gesichert sei und „insbesondere kein Bedarf für die Stationierung eines weiteren Luftrettungsmittels“ gesehen werde. |fkk/juni

 

 

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