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Pfalz-Ticker

Inga Storck zur 79. Pfälzer Weinkönigin gewählt

Sie kann ihr Glück kaum fassen, die neue Majestät Inga Storck. (Foto: dpa)

Sie ist die 79. Majestät der Pfälzer Winzer: Inga Storck aus Einselthum. Foto: PFALZWEIN/Frei

Sie ist die 79. Majestät der Pfälzer Winzer: Inga Storck aus Einselthum. Foto: PFALZWEIN/Frei

Inga Storck aus Einselthum im Zellertal hat sich die Krone der Pfälzischen Weinkönigin geholt – sieben Jahre, nachdem dies auch schon ihrer Schwester Karen gelungen war. Die 23-jährige Inga, die in Neustadt Weinbau und Oenologie studiert und im praktischen Teil des dualen Studiengangs derzeit im Dürkheimer Weingut Darting arbeitet, wurde am Freitagabend im Neustadter Saalbau zur Nachfolgerin der Lachen-Speyerdorferin Anastasia Kronauer gewählt. Die Zellertalerin siegte in einem spannenden Wettstreit, zu dem insgesamt acht Bewerberinnen angetreten waren. Die Entscheidung fiel in der Stichwahl gegen Nina Oberhofer aus Edenkoben.

In Einselthum läuteten die Kirchenglocken



Die frisch gekrönte Majestät zeigte sich mit Freudentränen in den Augen "völlig überwältigt" und konnte ihren Sieg kaum fassen. Mit der rund 90-köpfigen Anhängerschar, die zu ihrer Unterstützung nach Neustadt gekommen war, fuhr sie heim ins Zellertal, um dort im Weingut ihres Onkels mit Familie und Freunden bis in die Morgenstunden zu feiern. Direkt nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses im Saalbau läuteten in Einselthum zur Verkündung und Feier des Erfolges minutenlang die Kirchenglocken. Am Sonntagmorgen ist nach dem Gottesdienst ein Empfang der Gemeinde für Inga Storck geplant. Diese absolviert am heutigen Samstag bereits erste Termine als Pfälzer Weinkönigin. Am Nachmittag wird sie in Neustadt zur Großen Pfalzweinprobe der Weinbruderschaft der Pfalz erwartet. 

Findige Winzer, charakterstarke Weine



Die Stärken des Pfälzer Weins sieht Inga Storck in seiner Vielfalt. Das biete Verbrauchern die Möglichkeit, zwischen klassischen und internationalen Rebsorten zu wählen, zwischen Riesling, Portugieser oder Sauvignon blanc und Cabernet Sauvignon. „Kurz gesagt, haben wir in der Pfalz charakterstarke Weine, welche von findigen Winzern mit viel Liebe angebaut werden“, sagt Storck.

Weinkönigin als Familientradition



Sich um das Amt der Pfälzischen Weinkönigin zu bewerben, hat in Storcks Familie Tradition: „Meine Mutter, meine große Schwester und meine Tante traten auch schon zur Wahl in Neustadt an“, schreibt Storck weiter. Darum nennt sie auch ihre Schwester als Vorbild-Weinkönigin.

Für drei Jahre Zellertaler Weinhoheit



Storck war von 2011 bis 2014 Zellertaler Weinprinzessin. Sie bezeichnet sich selbst als „Launentrinkerin“. Soll heißen, sie hat keinen Lieblingswein, sondern greift gerne je nach Jahreszeit und Anlass zu der einen oder anderen Sorte. Dazu passt ihr Lebensmotto „Learning by drinking“, auf Deutsch: „Lerne beim Trinken“.

Kreatives Werken, Fastnacht und Wandern



Neben Wein und Weinbau hat die neugewählte Weinhoheit noch andere Leidenschaften: Kreatives Werken und Fastnacht. Von Kindesbeinen an war sie aktiv in Garde und Bütt. Beim Wandern schaltet sie ab und lädt ihren inneren Akku auf. Kurz vor der Wahl hat Inga Storck der Lokalredaktion Kirchheimbolanden ein Interview gegeben.

Sieben Weinprinzessinen



Leer gingen die sieben unterlegenen Kandidaten übrigens nicht aus: Sophie Conrad (Grünstadt-Sausenheim), Katharina Diehl (Hainfeld), Isabell Grüber (Bad Dürkheim), Lilli Joachim (Landau-Wollmesheim), Nina Oberhofer (Edenkoben), Daniela Töpfer (Annweiler) und Alisa Weber (Niederkirchen) dürfen gemeinsam mit der neuen Winzermajestät ein Jahr lang als Pfälzische Weinprinzessinnen für die Pfalz und ihre Weine werben.

 

|rö,unn

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