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Dienstag, 18. Juni 2019 Drucken

Pfalz-Ticker

Hier lauert der Eichenprozessionsspinner in der Pfalz [Mit Karte]

Laut Experten kommen die Raupen häufig an Wald- und Wegesrändern vor. (Archivfoto: Lenz)

Seitdem die Temperaturen angestiegen sind, werden die unscheinbaren Raupen mit den gefährlichen Brennhaaren wieder in der Pfalz gesichtet. Wir haben die Meldungen der vergangenen Tage zusammengetragen und eine Übersichtskarte erstellt, die wir auch weiterhin aktualisieren werden. Ein Klick auf das Käfer-Symbol in der Karte führt zum dazugehörigen Artikel. 

Laut Experten kommt die Raupe vor allem an Wald- und Wegesrändern vor, wo sie viel Sonne erhält. Allerdings werden oft auch allein stehende Eichen an Friedhöfen oder mitten in Ortschaften befallen.

Wie ein dichtes Spinnennetz

Das Nesselgift, das sich in den Härchen der Raupe befindet, kann bei Berührungen mit der Haut oder den Schleimhäuten zu Rötungen, Asthma-Anfällen und allergischen Schocks führen. Der Schädling ist an typischen Nestern zu erkennen, die sich wie ein weißes Gespinst oder dichtes Spinnennetz um starke Äste oder Astgabeln in Eichen herumlegen. Die Nester sehen ähnlich aus wie bei der harmlosen Gespinstmotte. Der Eichenprozessionsspinner selbst ist ein unscheinbarer Nachtfalter mit einer Flügelspannweite von gerade einmal 25 bis 30 Millimetern.

Was tun bei Befall?

Ein Befall der Eichenprozessionsspinner sollte bei der Kreisverwaltung beziehungsweise der jeweiligen Verbandsgemeinde gemeldet werden. Daraufhin wird der Vorfall weitergeleitet, die betroffene Stelle abgesperrt und beschildert bis weitere Maßnahmen ergriffen werden können. Sollten dennoch Anzeichen für eine allergische Reaktion durch die Brennhaare auftreten wie Juckreiz, brennende Augen oder Atemprobleme, dann wird geraten die Kleidung zu waschen und gründlich zu duschen. Gegebenenfalls ist es ratsam, zum Arzt zu gehen. l dpa/lrs/kit