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Pfalz-Ticker

Handball: TSG Friesenheim feuert Oberliga-Coach Reckenthäler

Muss bei sofort der TSG Friesenheim gehen: Andreas Reckenthäler. Foto: Kunz

Muss bei sofort der TSG Friesenheim gehen: Andreas Reckenthäler. Foto: Kunz

Andreas Reckenthäler ist nicht mehr Trainer des Handball-Oberligisten TSG Friesenheim. Der 35-Jährige ist am Montag überraschend entlassen worden. Laut Reckenthäler sei der Grund, der ihm vom Sportvorstand Martin Buschsieper am Telefon genannt wurde, die hohe Anzahl an Spielern, die den Verein nach der Saison verlassen. „Ich bin maßlos enttäuscht über die Art und Weise. Die Entscheidung wurde ohne die Mannschaft getroffen“, sagte Reckenthäler fassungslos. Buschsieper entgegnet: „Wir planen für die Pfalzliga und glauben, dass Co-Trainer Uli Spettmann die Mannschaft besser erreicht.“ Spettmann spielte viele Jahre für die Bundesliga-Mannschaft und war lange Zeit deren Kapitän.

Langfristige Zusammenarbeit vorgesehen



B-Lizenz-Trainer Reckenthäler kam vor der Saison zur TSG. Reckenthäler stammt aus einer wahren Handballerfamilie. Sein Vater Wolfgang, der auch Co-Trainer beim Frauen-Bundesligisten DjK MJC Trier war, trainiert aktuell noch den Ligakonkurrenten TV Vallendar. Schwester Kerstin, die frühere Bundesliga- und Nationalspielerin, ist aktuell hauptamtliche Trainerin der weiblichen A-Jugend beim Frauen-Bundesligisten TSV Bayer Leverkusen. Sie absolvierte mit Ben Matschke den A-Trainer-Lehrgang. Noch bei der Vorstellung Reckenthälers vor neun Monaten sagte Abteilungsleiter Martin Fabian: „Wir sind froh, dass wir mit Andreas Reckenthäler einen jungen, engagierten Trainer gefunden haben, der die Liga kennt. Wir planen mit ihm eine längere Zusammenarbeit und versprechen uns eine stärkere Verzahnung zwischen der A-Jugend und unseren Junioren in der Oberliga.“ Nach neun Monaten kam nun das Aus. Reckenthäler bleibt aber in der Region. Er wird zur kommenden Saison Trainer der VTV Mundenheim.

Torwarttrainer Peribonio tritt kürzer



Reckenthäler ist nicht der einzige Trainer, der gehen muss. Vor Wochen überraschte die vierköpfige Führungscrew der TSG mit der Nachricht, dass der Vertrag von Björn Dinger, Trainer der Oberliga-Damen zum Saisonende nicht verlängert wird. Vor wenigen Tagen wurde nun die Zusammenarbeit mit Torwarttrainer Tonci Peribonio neu geregelt, sagt Buschsieper. Der Vater von Bundesliga-Torwart Roko Peribonio war einst ein Weltklasse-Torwart, der 150 Länderspiele bestritt. Sein dauerhafter Kontrakt als Nachwuchs-Torwarttrainer sei nun auf einen Vertrag auf Stundenbasis geändert worden. |mne

 

 

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