Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Mittwoch, 11. September 2019 - 12:09 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Grundschulen: Rheinland-Pfalz hat bundesweit die kleinsten Klassen

Niedersachsen und Baden-Württemberg haben nur unwesentlich mehr Kinder pro Klasse als Rheinland-Pfalz. (Foto: dpa)

Rheinland-pfälzische Grundschulen haben bundesweit die kleinsten Schulklassen. Laut Statistischem Landesamt sind im Schnitt rein rechnerisch 18,6 Schüler in einer Grundschulklasse. Ähnlich sieht es auch in Niedersachsen aus, wo es durchschnittlich 18,9 Schüler sind. Auch beim Nachbarn Baden-Württemberg sind es mit 19,5 nur unwesentlich mehr Kinder pro Klasse.

Klassen an Privatschulen größer

Eine weitere regionale Besonderheit: An den öffentlichen Grundschulen war die durchschnittliche Klassengröße in Baden-Württemberg mit einem Wert von 19,4 deutlich kleiner als an privaten Schulen mit 22,1 Schülern. Auf der Bundesebene gab es diesen großen Unterschied nicht. In den Klassen fünf bis zehn besuchten in Baden-Württemberg durchschnittlich 23,4 Schülerinnen und Schüler eine Klasse. Dieser Wert war um 0,5 Schülerinnen und Schüler geringer als der Bundesdurchschnitt. Hier waren die Klassen an privaten Schulen sowohl in Baden-Württemberg (21,7 zu 23,6) als auch im Bundesdurchschnitt (23,5 zu 24,0) kleiner als an öffentlichen Schulen. Die Zahlen stammen laut Landesamt aus dem am Mittwoch erschienenen Tabellenband „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“.

Südwesten steckt viel Geld in Schulen

Baden-Württemberg gibt für Schüler und Studenten im deutschlandweiten Vergleich überdurchschnittlich viel Geld aus. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Mittwoch in Berlin veröffentlicht wurden. Sie beziehen sich auf das Jahr 2016. Demnach beliefen sich die Ausgaben pro Schüler und Student im Südwesten auf 9800 Euro pro Jahr. In Rheinland-Pfalz waren es 9000 Euro. Der Bundesdurchschnitt lag bei 9700 Euro. Es geht um finanzielle und personelle Ressourcen.

Pfalz-Ticker