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Freitag, 07. Juni 2019 - 13:10 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner will Oberbürgermeisterin von Mainz werden

Machte ihre Kandidatur im Mainzer Volkspark öffentlich: Die Grünen-Politikerin Tabea Rößner. Foto: kad

Machte ihre Kandidatur im Mainzer Volkspark öffentlich: Die Grünen-Politikerin Tabea Rößner. Foto: kad

Bei der Oberbürgermeisterwahl in Mainz im Oktober tritt die Grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (52) an. Am Freitag machte sie ihre Kandidatur öffentlich, knapp zwei Wochen, nachdem die Mainzer Grünen bei der Kommunalwahl erstmals als stärkste Fraktion im Rathaus hervorgegangen sind.

Zwei Herausforderer für OB Ebling (SPD)



Amtsinhaber Michael Ebling (SPD) hat damit bereits zwei Herausforderer: Die CDU hat Nino Haase (parteilos) nominiert, der im vergangenen Jahr maßgeblich in der Bürgerinitiative gegen den Bibelturm mitgearbeitet hat. Der Turm, den der Stadtrat zuvor beschlossen hatte, wurde bei einem Bürgerentscheid mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Rößner, die Erfahrung als Mitglied des Stadtrates und des Ortsbeirates ist, kündigte an, die Quote für sozial gebundenen Wohnungsbau bei Neubauten von derzeit 25 auf 30 Prozent zu erhöhen.

Mainz soll Fahrradstadt werden



Die Stadt solle zur Fahrradstadt werden und zur digitalen Stadt. Bei der Kandidatur setze sie auf „Sieg“, nicht auf „Platz“. Wie ernst es ihr sei, Oberbürgermeisterin von Mainz zu werden, lasse sich daran ermessen, dass sie ihre Kandidatur jetzt ankündige, obwohl die Zeichen in Berlin Neuwahlen im Herbst nicht ausschließen. Mit anderen Worten: Sie riskiert ihr Bundestagsmandat für den OB-Wahlkampf. Die gelernte Journalistin ist seit 2009 Bundestagsabgeordnete und netz- und verbraucherpolitische Sprecherin ihrer Fraktion.

Erfolgreicher Kampf gegen Kohlekraftwerk



Rößner stand vor zehn Jahren an der Spitze der Bewegung gegen das geplante Mainzer Kohlekraftwerk. Nachdem die Grünen auch damals deutlich in der Kommunalwahl zugelegt haben, wurden die Pläne ad acta gelegt.

|kad