Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Donnerstag, 12. September 2019 - 15:06 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

GKN-Mitarbeiter im Gespräch: Wut, Angst, Skepsis

Wissen nicht, wie es für sie im nächsten Frühjahr beruflich weiter geht (von links): die GKN-Beschäftigten Felix Weber, Udo Strack, Markus Wilhelm und Markus Märkl.

Wissen nicht, wie es für sie im nächsten Frühjahr beruflich weiter geht (von links): die GKN-Beschäftigten Felix Weber, Udo Strack, Markus Wilhelm und Markus Märkl. ( Foto: Ginkel)

Seitdem am 30. August angekündigt worden ist, dass der Gelenkwellen- und Autoteile-Hersteller GKN sein Werk in Kaiserslautern Ende März 2020 schließen will, hat sich für die Beschäftigten alles verändert. Während einer emotionalen, außerordentlichen Betriebsversammlung vergangene Woche konnten längst nicht alle offenen Fragen der Arbeiter und Angestellten geklärt werden.

Widersprüchliche Anzeichen für Belegschaft

Dass es möglicherweise zu einer Schließung kommen könnte, das geisterte in Form von Gerüchten bereits seit einiger Zeit durch das Unternehmen, wird der RHEINPFALZ berichtet. Aber dass es nun so schnell gehen soll, hat die GKN-Mitarbeiter regelrecht geschockt. Weil andererseits nur wenige Tage vorm 30. August noch das Budget für 2020 verhandelt wurde, und weil am 2. September mehrere junge Menschen ihre Ausbildung bei GKN begannen.

Viele Gespräche in kommenden Wochen

Wie es weitergeht, ist offen: In den kommenden Wochen müsse ein Sozialplan verhandelt werden, außerdem hat die Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens angekündigt, zügig das Gespräch mit GKN-Mitarbeitern zu suchen. „„Wir haben 1000 Fragen, aber nur fünf Antworten“, sagte ein GKN-Beschäftigter der RHEINPFALZ.

Zukunftsängste und Skepsis

Felix Weber, Udo Strack, Markus Wilhelm und Markus Märkl haben im Gespräch mit der RHEINPFALZ von Unsicherheit, einem Hochzeitsgeschenk und Wut gegen ein Unternehmen, dem sie seit Jahrzehnten verbunden sind, erzählt. |bgi