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Montag, 14. August 2017 - 14:29 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Frankenthaler Babymord-Prozess: Vorerst keine weiteren Zeugen

Verteidigt den Vater, der sein eigenes Kind von einem Frankenthaler Balkon in den Tod stürzen ließ: Alexander Klein. Foto: Bolte

Verteidigt den Vater, der sein eigenes Kind von einem Frankenthaler Balkon in den Tod stürzen ließ: Alexander Klein. Foto: Bolte

Im Frankenthaler Babymordprozess werden vorerst keine weiteren Zeugen gehört. Das haben die Richterinnen am Montag beschlossen. Der Verteidiger des Angeklagten, der Ludwigshafener Rechtsanwalt Alexander Klein, wollte weitere Menschen vorladen lassen, die seine Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Ex-Partnerin seines Mandanten untermauern. Denn deren Aussagen nähren den Verdacht, dass der Mann die zwei Monate alte gemeinsame Tochter Senna absichtlich und aus bösartigen Gründen in den Tod stürzen ließ, seine Tat somit tatsächlich als Mord einzustufen wäre.

Im Oktober soll ein Urteil fallen



Allerdings lassen Akten aus anderen Gerichtsverfahren vermuten, dass die Frau schon häufiger Angehörige mit falschen Vorwürfen überzogen hat. Die Richterinnen haben nun gesagt: Was Klein mit den weiteren Zeugen beweisen wollte, wird auch ohne deren Aussage einfach als wahr angenommen. Die Juristinnen wollen den schon mehrfach verlängerten Prozess nun so vorantreiben, dass sie am 20. Oktober ihr Urteil verkünden können. |häm