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Donnerstag, 19. Oktober 2017 - 14:43 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Frankenthaler Babymord-Prozess: Angeklagter bleibt in Haft

Bleibt in Untersuchungshaft: der Vater, der sein Baby vom Balkon in den Tod stürzen ließ. Archivfoto: Bolte

Bleibt in Untersuchungshaft: der Vater, der sein Baby vom Balkon in den Tod stürzen ließ. Archivfoto: Bolte

Der Angeklagte des geplatzten Frankenthaler Babymord-Prozesses bleibt in Haft. Eine entsprechende RHEINPFALZ-Information hat Frank Peter, der Anwalt der Mutter des getöteten Kindes, am Donnerstagnachmittag bestätigt. Weil der mutmaßliche Babymörder schon so lange ohne Urteil im Gefängnis sitzt, hatte das Oberlandesgericht in Zweibrücken prüfen müssen, ob es ihn nicht doch einstweilen freilässt. Nun hat es beschlossen: Er bleibt hinter Gittern, weil einerseits nach wie vor viel für seine Schuld spricht und es andererseits kein Fehler der Justiz war, der das Verfahren in die Länge gezogen hat. Abgebrochen worden war es, weil eine Richterin für längere Zeit krank geworden ist.

Anwalt: Beruhigende Nachricht für die Mutter



Anwalt Peter sagt: Für seine Mandantin ist die Haftverlängerung eine beruhigende Nachricht. Die Aussicht, dass ihr früherer Partner vorerst freikommen könnte, habe die Frau sehr belastet. Der Angeklagte hatte im gescheiterten Verfahren bereits gestanden, dass er im Mai 2016 seine zwei Monate alte Tochter Senna von einem Balkon in Frankenthal in den Tod hatte stürzen lassen. Offen war geblieben, ob er das absichtlich getan hatte. Der neue Prozess soll im Dezember beginnen. |häm

 

 

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