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Dienstag, 20. März 2018 - 09:44 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Frankenthaler Babymord-Prozess: Mutter muss Attest vorlegen

Als Mörder des eigenen Babys angeklagt: Der Frankenthaler ließ seine Tochter Senna in den Tod stürzen. ARchivfoto: BOlte

Als Mörder des eigenen Babys angeklagt: Der Frankenthaler ließ seine Tochter Senna in den Tod stürzen. ARchivfoto: BOlte

[Aktualisiert: 14:10 Uhr] Die Mutter der getöteten Senna muss den Richtern im Frankenthaler Babymord-Prozess ein Attest vorlegen, das ihren gesundheitlichen Zustand am Dienstagmorgen beschreibt. Ihr Anwalt Frank Peter hatte zunächst gesagt, dass die 22-Jährige gesundheitliche Probleme habe. Die Richter setzten daraufhin eine einstündige Pause an, um abzuwarten, ob sich ihr Zustand bessert. Danach erschien die Frau nicht wieder im Gerichtssaal. Peter sagte, sie sei ins Krankenhaus gegangen. Nun droht ihr eine Strafe, falls ein ärztlicher Beweis für ihre gesundheitlichen Probleme ausbleibt.

Der Verteidiger stellt bohrende Fragen



Angeklagt in dem Verfahren ist der frühere Partner der Frau, der die gemeinsame Tochter Senna im Kokain-Rausch von einem Frankenthaler Balkon in den Tod stürzen ließ. Von der Mutter des Babys wollen die Richter erfahren, was den Mann zu seiner Tat getrieben hatte. Dabei stellt ihr vor allem der Verteidiger ihres Ex-Partners bohrende Fragen. Der Jurist argwöhnt: Sie übertreibt, wenn sie den Angeklagten als eifersüchtigen Wüterich darstellt. Deshalb versucht der Anwalt immer wieder, in ihren Aussagen Widersprüche aufzudecken. |häm