Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Mittwoch, 28. Februar 2018 - 18:33 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Frankenstein: Luchs-Weibchen wird von Zug erfasst

Die Luchsin Labka war erst im Dezember im Pfälzerwald ausgesetzt worden. Foto: Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz

Die Luchsin Labka war erst im Dezember im Pfälzerwald ausgesetzt worden. Foto: Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz

Erneut muss die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz den Verlust eines im Pfälzerwald ausgesetzten Luchses melden: Am Dienstagmorgen wurde das junge Weibchen Labka von Bahn-Mitarbeitern tot zwischen den Gleisen bei Frankenstein (Kreis Kaiserslautern) entdeckt. „Wir gehen davon aus, dass sie von einem Zug erfasst wurde“, sagte Luchs-Projektleiterin Sylvia Idelberger am Mittwochabend. Vor allem bei jungen Luchsen sei das Risiko hoch, durch Straßen- oder Schienenverkehr zu verunglücken: Die noch unerfahrenen Tiere seien in ihrer Erkundungsphase anfälliger für Gefahren.

In der Pfalz leben noch acht Luchse



Damit sinkt die Anzahl der in der Pfalz lebenden Luchse laut Idelberger auf acht Exemplare: Anfang Februar informierte die Stiftung, dass die erst im Dezember ausgesetzte Luchsin Alosa wegen einer entzündeten Pfote eingeschläfert werden musste. Und im vergangenen Jahr hatte es das Männchen Arcos vorgezogen, in die Vogesen umzuziehen. Damit leben von den neun in die Pfalz gebrachten Pinselohren derzeit noch sechs in der Region. Verstärkt wird die Truppe von den beiden im Pfälzerwald geborenen Jungluchsen Filou und Palu.
|jüm

 

 

Pfalz-Ticker