Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Donnerstag, 18. Juli 2019 - 22:06 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

FCK-Sport-Geschäftsführer Martin Bader: Gekommen, um zu bleiben!

Frohe Stunden bei der RHEINPFALZ-Sportlerwahl am 21. März 2019 in Rockenhausen. Foto: JULIA HOFFMANN

Frohe Stunden bei der RHEINPFALZ-Sportlerwahl am 21. März 2019 in Rockenhausen. Foto: JULIA HOFFMANN

 

„Ich bin nicht gekommen, um eineinhalb Jahre später wieder zu gehen!“ So beantwortet Martin Bader (51), Geschäftsführer Sport des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern, die Frage nach seiner beruflichen Zukunft. Bader kam am 1. Februar 2018 zum FCK, sein Vertrag endet am 31. Dezember 2019. „Die Gremien entscheiden“, sagt Bader, der bei Hertha BSC als Assistent von Dieter Hoeneß startete, beim 1. FC Nürnberg für gute Zeiten inklusive Pokalsieg 2007 steht, bei Hannover 96 den Wiederaufstieg mit einleitete, kurz vor der Ziellinie aber durch Horst Heldt ersetzt wurde. Beim FCK sieht sich Bader wohl mit dem Ziel direkter Wiederaufstieg im ersten Anlauf gescheitert, ist als einer der Motoren der Ausgliederung des Profibereichs aber bemüht, den Verein mit Ruhe und Geduld wieder nach oben zu führen. Durch Sponsoren und Mäzene – vor allem aber durch Flavio Becca, den Anker-Investor aus Luxemburg – sieht Bader den FCK mittelfristig auch in der Dritten Liga überlebensfähig. „Wir konnten alle Leistungsträger halten – das ist nicht selbstverständlich für den FCK“, sagt Bader mit Blick auf die Top-Talente Lennart Grill (20) und Carlo Sickinger (21). Nachhaltigkeit – das ist Baders Ziel. Dass es Kontakte mit Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt gab, hat Bader bestätigt. „Das war, als man mich hier auf die Lichtung gestellt hat“, erklärt der Manager, den die vereinsinterne Opposition durch Andreas Buck und Hans-Peter Briegel ablösen wollte.

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

Hendrick Zuck will bleiben

Der Kader 2019/20 steht - es sei denn es gibt einen Langzeitverletzten, sagt Bader. Dann sei der FCK wirtschaftlich in der Lage zu handeln. Vor einem Wechsel ins Ausland steht Abwehrreservist Özgür Özdemir (24), der 2018 von der SGS Großaspach kam, aber beim FCK nicht glücklich wurde. Hendrick Zuck, der am Sonntag 29 Jahre alt wird, 2018 nach fünfeinhalb Jahren beim SC Freiburg und bei Eintracht Braunschweig heimkehrte, wurde von den FCK-Verantwortlichen informiert, dass er mit veränderter Konkurrenzsituation kaum Chancen auf einen Einsatz hat. In der Rückrunde 2018/19 hat ihm Florian Pick den Rang abgelaufen. Mit Manfred Starke und Simon Skarlatidis gibt’s neue Alternativen. Zuck („Die Bank ist nicht mein Anspruch“) will versuchen, sich dennoch durchzusetzen. Sein Vertrag endet 2021.

SWR zeigt FCK am Samstag live

Die Lauterer Saison-Ouvertüre am Samstag (14 Uhr) gegen die SpVgg Unterhaching überträgt der SWR live. Kommentator ist Philipp Sohmer, die
Moderation hat Lennert Brinkhoff. Reporter im Stadion ist Marius Zimmermann. Eine Zusammenfassung des Spiels mit Reaktionen gibt es am Samstag ab 17.30 Uhr in „SWR Sport“ im SWR Fernsehen zu sehen.



 

|zkk