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Dienstag, 08. Oktober 2019 - 20:02 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

FCK-Krise eskaliert: Alle Aufsichtsräte zurückgetreten – JHV wird vertagt

Feierabend! Bruno Otter (links) und Patrick Banf werfen hin.

Feierabend! Bruno Otter (links) und Patrick Banf werfen hin. ( Foto: KUNZ)

Der große Knall am Dienstagabend: Der Rest-Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern, gleichbedeutend mit dem Beirat der FCK-Kapitalgesellschaft, ist zurückgetreten. Patrick Banf, der Beiratsvorsitzende, Jochen Grotepaß, der Vorsitzende des Aufsichtsrats, und Bruno Otter erklärten ihren Rückzug. Vor Wochenfrist hatten Paul Wüst und Jürgen Kind ihre Rücktritte verkündet. Die Führungskrise eskaliert, zumal der potenzielle Ankerinvestor Flavio Becca nach den neuen Turbulenzen den Vertrag zum Einstieg beim FCK noch nicht unterschrieben hat.

Laut Satzung bleibt das zurückgetretene Trio bis zu einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung im Amt. Dann wird neu gewählt. Der für Paul Wüst nachgerückte Fritz Fuchs nimmt das Mandat an, Jürgen Kinds Nachrückkandidat Wolfgang Rotberg macht es nicht.

Die JHV am 20. Oktober findet nicht statt. Stattdessen wird es eine „Außerordentliche“ mit Neuwahlen geben. Dann werden vier neue Aufsichtsräte für ein Jahr gewählt. Fuchs bleibt bis 2020 im Kontrollgremium.

|osp, zkk

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