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Donnerstag, 25. April 2019 - 17:57 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

FCK kämpft um die Lizenz und verlängert Einzahlungsfrist bei Kapilendo um fünf Tage

Vorsichtig optimistisch: Michael Klatt, der kaufmännische Geschäftsführer des FCK. Foto: KUNZ

Vorsichtig optimistisch: Michael Klatt, der kaufmännische Geschäftsführer des FCK. Foto: KUNZ

 

Der 1. FC Kaiserslautern kämpft um seine Zukunft im Profi-Fußball. Der FCK braucht Geld, um die Lizenz für die Drittliga-Saison 2019/2020 zu bekommen. Genau so erklärt sich die vom Verein am Donnerstagabend bestätigte Verlängerung der Frist um fünf Tage bis zum 30. April, um über Kapilendo in den Verein zu investieren. Das ist mit Beträgen ab 100 Euro, verzinst mit fünf Prozent und auf drei Jahre, möglich.

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet Ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern.

Knapp 800.000 Euro sind da

Bis Donnerstag 17.30 Uhr wurden bei Kapilendo 791.600 Euro auf dem „FCK-Konto“ gutgeschrieben. Die Ziele von Michael Klatt, dem kaufmännischen Geschäftsführer des FCK: je eine Million über die neuen Fananleihe und eine Million über Kapilendo einsammeln. Die Möglichkeit, sich bei Kapilendo zu beteiligen, läuft jetzt genauso lange wie die Zeichnungs- und Umtauschfrist der Betze-Anleihe II 2019/2022. Die entsprechenden Informationen und die Möglichkeit zu zeichnen gibt es für beide Finanzierungsinstrumente weiterhin unter www.fck.de/unterstuetzung

Zwei Knackpunkte

„Ja, wir brauchen noch Geld“, bestätigt Klatt. Allzu optimistische Botschaften in Sachen Lizenz teilt Klatt noch nicht. Es ist vielmehr noch viel harte Arbeit erforderlich, um das Ziel zu erreichen, sagt er. Knackpunkte der Lizenzierung: Der FCK muss bis 28. Mai dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nachweisen, dass er die 6,6 Millionen Euro der Fananleihe von 2013 zum 1. August zurückzahlen kann. Der FCK muss dem DFB nachweisen, dass das kalkulierte Minus im operativen Geschäft von fünf Millionen für die nächste Saison gedeckt ist.

Der Lauterer Marathon

„Es ist wie ein Marathon. Lang, zäh, total anstrengend. Wir sehen das Marathontor schon vor uns, haben dann noch zwei Runden im Stadion – und vorher müssen wir noch einen Berg, auf unseren Betzenberg rauf“, sinniert Klatt.

Beiräte und Aufsichtsräte zahlen ein

Beirat und Aufsichtsrat des FCK haben am Dienstag gemeinsam mit den Geschäftsführern Michael Klatt und Martin Bader sowie den Vereinsvorständen Wilfried de Buhr und Andreas Buck und Michael Kroll, dem Vorsitzenden des Ehrenrates, Lizenzvierung und Finanzierung der kommenden Saison diskutiert. Folgender Aufruf wurde formuliert: „Allen Beteiligten ist bewusst, dass für die kommende Saison erneut alle Kräfte gebündelt werden müssen, um die Mannschaft und somit den gesamten FCK zukunftsfähig aufzustellen. Wir konnten alleine in den Gremien bis jetzt einen fast sechsstelligen Betrag über Kapilendo bzw. die Betze-Anleihe II einsammeln! Das belegt das Vertrauen in den FCK! Dieses Commitment ist sicher auch ein vertrauensbildendes verbindliches Signal an weitere Anleger und Investoren.“ Weiter heißt es:
„Die über Kapilendo und die neue Fananleihe generierten Mittel sind nicht nur ein elementarer Baustein zur Lizenzsicherung. Jeder einzelne Euro stärkt auch die Position des FCK gegenüber Dritten und kann im günstigen Fall auch weitere Handlungsspielräume zur Entwicklung im sportlichen Bereich schaffen, um im kommenden Jahr ganz oben mitzuspielen. Bei allem Ärger über verlorene Spiele und verpasste Ziele. Der Countdown läuft jetzt und jetzt gilt es: heute werden die Mittel sowohl für die Lizenz und auch für die Kaderplanung benötigt. Daher rufen wir nochmals auf, den FCK jetzt zu unterstützen und die Chance auf eine erfolgreiche Saison 2019/20 gemeinsam zu nutzen.“

 

|zkk