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Dienstag, 22. Oktober 2019 - 20:17 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

FCK-Geschäftsführer Michael Klatt geht von Bord

Am 31. Dezember 2019 sind beide Geschichte beim FCK: die Geschäftsführer Martin Bader (links) und Michael Klatt (rechts).

Am 31. Dezember 2019 sind beide Geschichte beim FCK: die Geschäftsführer Martin Bader (links) und Michael Klatt (rechts). ( Foto: KUNZ)

Paukenschlag am Dienstagabend: Michael Klatt, der Kaufmännische Geschäftsführer der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH, zuvor Vorstandschef des 1. FC Kaiserslautern e.V., geht auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember 2019 von Bord. Klatt scheint zermürbt von den Dauerquerelen im Verein. Zum gleichen Zeitpunkt scheidet Martin Bader, der Geschäftsführer Sport, aus. Sein Vertrag wird nicht verlängert.

Klatt kam für Grünewalt

Anfang 2016 kam Klatt aus der Industrie zum FCK und wurde als Finanzvorstand Nachfolger von Fritz Grünewalt. Im Gespann mit Thomas Gries, der Stefan Kuntz ab Mitte 2016 als Vorstandsvorsitzender nachfolgte, führte Klatt den FCK. Nach Gries Abschied Anfang 2018 rückte Klatt an die Spitze. Nach der Ausgliederung im Sommer 2018 wurde Klatt Kaufmännischer Geschäftsführer. Er ist das Pendant zu Martin Bader, dem Geschäftsführer Sport.

Klatt bilanziert zufrieden

„Die Lizenzierung für die Saison 18/19 und 19/20 war eine enorme Herausforderung für den gesamten Klub, der ich mich mit einem starken Team – bestehend aus Sponsoren, Investoren, Finanzpartnern, Fans und Mitgliedern, aber auch insbesondere den Mitarbeitern der Geschäftsstelle – gerne gestellt habe. Mit viel Leidenschaft und Geschick ist es gelungen, in diesem schweren Fahrwasser den Kurs zu halten. Nachdem die Betze-Anleihe im August 2019 planmäßig zurückgezahlt werden konnte, die Unterlagen zur Nachlizenzierung beim DFB eingereicht sowie die Voraussetzung für den Einstieg weiterer Investoren geschaffen sind, ist für mich nach vier sehr bewegenden Jahren ein guter Zeitpunkt gekommen, neue berufliche Schwerpunkte zu setzen“, ließ Klatt am Dienstagabend via Pressemitteilung verleiten. Klatt: „Ich hinterlasse einen gut aufgestellten Aufgabenbereich und eine Geschäftsstelle, die stolz auf ihre Leistungen und Umsetzungsstärke sein kann, wissend dass weiterhin große Herausforderungen vor dem Klub liegen, die ich in meiner Amtszeit nicht mehr lösen konnte. Ich werde auf diese Zeit gern zurückblicken, sie war immer herausfordernd, aber genau das hat den Reiz meiner Aufgabe beim FCK ausgemacht. Selbstverständlich stehe ich meinem Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite, falls erwünscht.“

Otters Lob

Der stellvertretende Beiratsvorsitzende Bruno Otter wird in der Pressemitteilung wie folgt zitiert „In einer sehr anspruchsvollen Zeit war uns Herr Klatt mit seiner kaufmännischen Expertise und Lösungsorientierung ein wichtiger Partner. Mit großem Engagement und Einsatz hat Herr Klatt ganz maßgeblich dazu beigetragen, dass der FCK heute überhaupt noch im bezahlten Fußball dabei ist. Mit seiner sachlichen und analytischen Art hat er sich bei Investoren, Kreditgebern, den Gremien sowie bei den Mitarbeitern eine hohe Akzeptanz und große Vertrauensbasis geschaffen. Als Architekt der Ausgliederung hat er für den FCK ein neues Kapital mitgeschrieben, welches nun noch weiter mit Leben gefüllt werden muss.“

Banfs Dank

„Der Dank des Beirats gilt Herrn Klatt für die stets sehr professionelle, konstruktive und persönlich vertrauensvolle wie angenehme Zusammenarbeit“, ließ der

kommissarische Beiratsvorsitzende Patrick Banf per Pressemitteilung erklären.

|zkk

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