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Freitag, 23. August 2019 - 13:16 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

FCK braucht in Zwickau Sieg zur Beruhigung der Lage

Frust pur: Sascha Hildmann nach dem 0:3 gegen Eintracht Braunschweig. Foto: KUNZ

Frust pur: Sascha Hildmann nach dem 0:3 gegen Eintracht Braunschweig. Foto: KUNZ

Mut, Leidenschaft, Wucht, Härte: Mit diesen Zutaten will Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern am Montagabend (19 Uhr) die Auswärtsaufgabe beim FSV Zwickau bewältigen. Mindestens 616 Fans werden die Roten Teufel in den Osten der Republik begleiten. Der Kader ist beinahe komplett. Andri Bjarnason befindet sich nach einem Muskelbündelriss im Adduktorenbereich wieder im Mannschaftstraining, an einen Einsatz ist allerdings nicht zu denken.

Hildmann: „Statistik ins Positive wenden“

Um die Lage nach dem 0:3 gegen Eintracht Braunschweig zu beruhigen, benötigt der FCK einen Sieg. In der Vorsaison gelang Kaiserslautern bei fünf Gastspielen im Osten kein einziger Erfolg. Zu drei Unentschieden gesellten sich zwei Niederlagen. Das Zahlenwerk spielt für Trainer Sascha Hildmann keine Rolle. „Das ist alles Vergangenheit. Abgesehen davon kann man die Statistik auch ins Positive wenden“, sagt er. Seine eigene Position wird dieser Tage kritisch hinterfragt. Im Unterschied zu den vorigen Wochen beantwortete der 47-Jährige am Freitagmittag nach der Pressekonferenz keine Fragen mehr in kleiner Runde. Spürt Hildmann den Druck? Manches könne er nicht beeinflussen, darum mache er sich diesbezüglich keine Gedanken, sagte der Trainer während des offiziellen Teils. Er fokussiere sich auf seine Aufgabe. „Ich glaube fest an diese Mannschaft, die schon viele gute Leistungen gezeigt hat.“ 

„Den Spielern Vertrauen schenken“

Fehler sachlich und sauber aufzuarbeiten, das sei eine Notwendigkeit – Aktionismus hingegen der falsche Ansatz. „Man muss den Spielern das Vertrauen schenken.“ Die Leistung sei in vielen Begegnungen ansprechend gewesen, doch man benötige auch das Momentum, um eine entsprechend üppige Ernte einzufahren. Das ist dem FCK nicht gelungen. Fünf Punkte haben Christoph Hemlein und Kollegen an fünf Spieltagen auf das Konto bugsiert, zur Folge hat dies Tabellenplatz 14, der weder Spieler noch Entscheider noch Fans zufriedenstellt.

Skarlatidis vor Startelf-Debüt

Vermutlich wird Simon Skarlatidis in Zwickau sein Startelfdebüt für den FCK geben. Denkbar ist, dass Sascha Hildmann seine Abwehrkette verändert, um dem kopfballstarken Ronny König mit noch mehr Körperlichkeit zu begegnen. Kevin Kraus könnte zurück in die Mannschaft rücken, Carlo Sickinger dafür ins Mittelfeld ausweichen. Neben Janik Bachmann? Statt Janik Bachmann? Letzteres wohl kaum. Ein Wechsel fort vom 4-1-4-1-System liegt nahe. Allerdings sagt Hildmann auch: „Die Taktik bis jetzt hat sich eigentlich ganz gut angefühlt.“

Mit welchem Konstrukt auch immer: Der 1. FC Kaiserslautern muss siegen, sonst wird die Luft am Betzenberg vor dem Derby gegen den SV Waldhof Mannheim gesundheitsgefährdend dünn.

Pokalspiel gegen Nürnberg terminiert

Derweil hat der Deutsche Fußball-Bund die zweite Runde des Pokals terminiert. Der FCK trifft am Mittwoch, 30. Oktober, auf den Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. |aboe osp