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Blickpunkt

Fasnachtsumzug Ludwigshafen: Vier Stunden durch die Stadt

Von Rebekka Sambale

Hoffentlich wird auch in diesem Jahr nur ein dekorativer Schirm gebraucht. Alle Fasnachter wünschen sich gutes Wetter.

Hoffentlich wird auch in diesem Jahr nur ein dekorativer Schirm gebraucht. Alle Fasnachter wünschen sich gutes Wetter. ( Foto: Lukom)

Die Karnevalsvereine stecken in den letzten Vorbereitungen für den 66. gemeinsamen Fasnachtsumzug von Ludwigshafen und Mannheim.

Passend zum Motto „Närrische Route 66: Wir tun es allen kund, jetzt geht’s erst richtig rund“ sind am Sonntag einige spezielle Fahrgefährte auf den Straßen der Stadt unterwegs. Angeführt wird der Umzug vom Rhein-Valley-Legion Chapter mit einer Motorradgruppe und amerikanischen Autos. Auch die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen hat spezielles Gerät mitgebracht: Neben einer Handlöschkarre zeigen sie das Einsatzfahrzeug der Taucher und eine Drehleiter.

99 Zugnummern

Die Tourist-Information Ludwigshafen präsentiert einen alten Basler Stadtbus, die KG Löwenjäger aus Mannheim ist mit einem Oldtimerbus unterwegs. Stadtführerin Elke König befährt die Strecke ganz traditionell per Kutsche. Am Schluss sorgt der Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) mit seiner Stadtreinigung dafür, dass die Wege wieder sauber werden. Mit „s’Beschde kummd zum Schluss, weil’s sauwer werre muss“, bildet er traditionell die letzte Zugnummer.

 

 

 

99 davon gibt es dieses Mal. Markus Lemberger von der Marketinggesellschaft Lukom verrät, dass sie als Veranstalter unbedingt auf die umgedrehte Jubiläumsschnapszahl kommen wollten: eben der 66. Umzug mit 99 Zugnummern. Während auf der Straße mehr als 3500 Aktive unterwegs sein werden, rechnet die Lukom am Straßenrand mit 150.000 bis 200.000 Zuschauern.

Besondere Wagen, kreative Mottos

Für die gibt es neben den besonderen Fahrzeugen, Fuß- und Musikgruppen vor allem viele Wagen zu sehen, die Vereinsmitglieder selbst gestaltet haben. Die Mottos sind dabei sehr kreativ. Die Wohnungsbaugesellschaft GAG grüßt von ihrem Wagen mit den Worten „Närrisch grießt eich härt mol zu, des Team vum Zirkus GAGa-Lu!“. Die Initiative Sauberer Hemshof ist unterwegs mit dem Motto: „Schwingt de Bese hoch und kehrt, dass de Hemshof sauber werd!“ Die Reilinger Kraichbach Schlabbe versuchen es ganz international mit etwas Außenpolitischem: „Ob Brexit oder schlimmer, unser Bus rollt immer“.

Die Gruppe aus Reilingen im Rhein-Neckar-Kreis ist eine von vielen Teilnehmern, die nicht aus Ludwigshafen oder Mannheim direkt kommen. Traditionell für Krach sorgen die Donnersberger und Schallodenbacher Böllerschützen, die als Fußgruppe an dritter Stelle im Zug unterwegs sind. Gäste haben sich unter anderem auch aus Altrip, Speyer, Kaiserslautern und Meckenheim angesagt. Eine besonders große Truppe bilden die Munnemer Göckel gemeinsam mit der Karlsterner Hexenzunft. 144 Personen bringen sie auf die Straße. Warum zusammen? Weil Andrea I. von der Karlsterner Hexenzunft und Alex I. von Gockelonien das gemeinsame Prinzenpaar der Vereine bilden.

Sechs Sprecherstationen

Für Infos zum Zug und gute Stimmung sollen die Moderatoren an sechs Sprecherstationen sorgen. Am Goerdelerplatz hält Alexandra Philipps das Mikrofon in der Hand. Die Ladenburgerin war 1999 die Miss Germany. Weitere Sprecherstationen sind am Kulturzentrum Das Haus, an der Commerzbank (Ecke Bismarck-/Bahnhofstraße), an der Ludwigstraße (Ecke Kaiser-Wilhelm-Straße), an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft II und vor der Sparkasse Vorderpfalz in der Bismarckstraße. Wer es nicht schafft, persönlich beim Umzug dabei zu sein, kann ihn ab 14 Uhr im SWR-Fernsehen verfolgen. Dort moderiert Kerstin Bachtler, unterstützt von Gregor Seelinger, dem Präsident des Großen Rats der Ludwigshafener Karnevalvereine. Aus Mannheim ist Horst Siegholt mit dabei. 

 

Noch Fragen?

Das komplette Zugprogramm gibt es im Netz unter www.ludwigshafen.de/lebenswert/freizeit/fasnacht/ mit einem Klick auf „Downloads“. Gedruckt liegt die Zugaufstellung kostenlos an den Sprecherstationen aus.

Wie Sie am besten hin- und wieder wegkommen - ob mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln - erfahren Sie hier. 

Mehr zum Sicherheitskonzept gibt es hier.

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