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Mittwoch, 16. Mai 2018 - 17:46 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Landgericht Zweibrücken: Mann soll in Syrien gegen Regime gekämpft haben

Zum ersten Mal müssen sich Pfälzer Richter in einer Verhandlung mit einem Mann befassen, der in Syrien gegen das dortige Regime gekämpft haben soll. Foto: DPA

Zum ersten Mal müssen sich Pfälzer Richter in einer Verhandlung mit einem Mann befassen, der in Syrien gegen das dortige Regime gekämpft haben soll. Foto: DPA

Premiere für die pfälzische Justiz: Erstmals müssen sich Pfälzer Richter in einer Verhandlung mit einem Mann befassen, der in Syrien an Kämpfen gegen das dortige Regime teilgenommen haben soll. Der Angeklagte war zweimal dort und nahm in Syrien unter anderem an einem zweiwöchigen Trainingscamp teil. Der 1990 in Deutschland geborene Mann ist staatenlos. Nach Informationen der RHEINPFALZ stammt er aus der Vorderpfalz. Im Jahr 2012 oder 2013 soll er einer Mitteilung des Zweibrücker Landgerichtes zufolge vom christlich-orthodoxen zum islamischen Glauben konvertiert sein. Er gehöre der salafistischen Szene an und sehe den Dschihad als legitimes Mittel an, um ultrakonservative islamistische Interessen durchzusetzen, heißt es weiter. Die Verhandlung gegen den Mann beginnt am 29. Mai um 15 Uhr im Landgericht Zweibücken. |gana

 

 

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